Küstenforschung


Finale der Elbschwimmstaffel in Geesthacht

Die Elbschwimmstaffel fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) statt. Die Schwimmer beendeten gestern in Geesthacht die 19. und letzte Etappe der Staffel. Vor Ort präsentierten sich die Veranstalter gemeinsam mit lokalen Partnern, zu denen neben dem Projekt Wanderfisch auch der Fachdienst Umwelt der Stadt Geesthacht, die Flussgebietsgemeinschaft Elbe sowie das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht zählten.

Auf dem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ präsentierten die Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung ihre Projekte, Studien und Ergebnisse rund um die Forschung an der Elbe.

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Etappe 19: Bleckede – Geesthacht

Foto: HZG / Ina Frings

Die Elbschwimmstaffel wird übermorgen die letzte Etappe in Angriff nehmen und das Ziel Geesthacht erreichen. Das Institut für Küstenforschung wird mit vielen Anderen die Teilnehmer in Geesthacht begrüßen. Wir liegen dort am Menzer Werftplatz mit unserem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ und laden zum „Open Ship“ ein.

12. Juli 2017, 13:00 bis 18:00 Uhr

Geesthacht, Menzer Werftplatz

 

An Bord werden die Wissenschaftler ihre kontinuierlichen Arbeiten in der Elbe vorstellen, worüber sie auch hier im Blog berichtet haben.


Berlin an der Ostsee – unvorstellbar oder bald Realität?

Gestern Abend fand in der Veranstaltungsreihe „Fokus@Helmholtz“ eine Podiumsdiskussion statt, an der Dr. Ralf Weisse, Leiter der Abteilung „Küstenklima“ teilgenommen hat. „Fokus@Helmholtz“ bringt regelmäßig Vertreter aus Forschung, Politik und Gesellschaft zusammen, um miteinander über strittige Zukunftsfragen zu diskutieren. Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte in diesen Veranstaltungen gemeinsam mit ihren Gästen offen diskutieren, Handlungsoptionen hinterfragen und Denkanstöße liefern.

Screenshot Website helmholtz.de

Eine Zusammenfassung der gestrigen Veranstaltung mit der Fragestellung: Berlin an der Ostsee – unvorstellbar oder bald Realität?

 


Die Elbschwimmstaffel ist unterwegs

Am 24.06. startete in Bad Schandau die größte Freiwasserschwimmstaffel Deutschlands, die in 19 Etappen die Elbe bis zum Ziel Geesthacht durchschwimmt. 6 Bundesländer, 250 Teilnehmer und 575 Flusskilometer – eine beeindruckende Herausforderung. „Forschung aktiv“ lautet das Motto der Schwimmstaffel, die eine Veranstaltung im Wisssenschaftsjahr 2016*17 ist. Ausführliche Informationen über die Hintergründe, aktuelle Berichterstattung und mehr gibt es auf der zugehörigen Website der Elbschwimmstaffel.

Screenshot Website wissenschaftsjahr.de

Screenshot Website wissenschaftsjahr.de

Die 19. und letzte Etappe wird am 12.07.2017 zum Ziel nach Geesthacht führen und der Abschluss wird dort gebührend gefeiert. Wir werden ebenfalls Teilnehmer und Besucher willkommen heißen. An Bord unseres Forschungsschiffs „Ludwig Prandtl“ werden Wissenschaftler ihre Forschungsarbeiten präsentieren, die sie kontinuierlich in der Elbe durchführen.


Erfolgreiche Teilnahme an der ICCE

Vom 18.06. – 22.06.2017 fand die 16th International Conference on Chemistry and the Environment (ICCE) am Campus Blindern der Universität Oslo statt. Aus der Abteilung Umweltchemie präsentierten Zhiyong Xie, Jonathan Fengler und Christina Apel ihre Forschungsarbeiten.

Zhiyong Xie hielt einen Vortrag zu “Long-range Transport and Spartial Distribution of Organophosphate Flame Retardants and plastizicers in the Marine and Polar Environment”. Jonathan Fengler, der seit Ende letzten Jahres seine Masterarbeit zum Thema „Entwicklung einer Methode zur Bestimmung von synthetischen Antioxidantien in der marinen Umwelt“ durchführt, nutzte den internationalen Rahmen, um seine bisherigen Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.

Christina Apel präsentierte ihre Forschungsarbeit zu „Occurrence and distribution of organic UV stabilizers in sediments of the Bohai Sea and Laizhou Bay“ in einem Poster-Beitrag, welcher mit dem Best Poster Award 2017 der EuCheMS Division of Chemistry and the Environment ausgezeichnet wurde.

Herzlichen Glückwunsch zum Best Poster Award, liebe Christina!

Foto: Ulla Bollmann


Vorher – mittendrin – nachher

Tag der offenen Tür … hmm, sieht aber noch alles ziemlich verschlossen aus.

War ja klar, dass vom Team auf der „Ludwig Prandtl“ niemand Zeit haben wird, zum Campus hochzuflitzen, um Fotos am „Tag der Forschung“ zu schießen. Also drehen wir VORHER mal eine Runde über den Teil des Geländes, wo die Küstenforschung ihre Exponate und Mitmachaktionen hat:

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Auch an den Bauzäunen hängen Banner, welche Auskunft über die Neubauten des Coastal Competence Center geben.

Und das Wetter? Ziemlich windig und düster am Freitag Abend. Aber morgen soll es richtig schön werden, da öffnet selbst das Himmelszelt seine Pforten für Sonnenschein. Haben wir so bestellt 😉

Samstag Morgen noch einige Zeit vor dem offiziellen „Ahoi!“. Die „Ludwig Prandtl“ liegt bereits am Anleger in Tesperhude und nun wird noch schnell alles aufgebaut. Die Pforte zum Ponton bleibt solange noch geschlossen.

Alles klar auf der „Ludwig Prandtl“? Daumen hoch, wir öffnen die Tür und sind MITTENDRIN im „Tag der Forschung“. Das Schiff wird in Nullkommanix geentert und der Besucherstrom reißt nicht ab über den ganzen Tag. Wetter? Sonnig. Mit einer kräftigen Brise, die der Küstenforschung auf See die richtige Atmosphäre verleiht.

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Es war ein toller „Tag der Forschung“! Und um Nachwuchs in der Wissenschaft machen wir uns keine Sorgen. Die junge Generation hält die Fahne des Wissensdursts hoch und ist bereits gut ausgestattet mit einem mobilen Küstenlabor, das vom BMBF im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 gesponsert wurde.

Von Kollegen und Besuchern wurde ich beneidet um den schönsten Arbeitsplatz auf dem Schiff mit Ausblick …

Ein Platz an der Sonne auf dem Peildeck der „Ludwig Prandtl“, wo wir unser Vogelquiz aufgebaut hatten. Die Schattenseiten des ganztägigen Aufenthalts stellten sich NACHHER heraus: durchgefroren und heftiger Sonnenbrand. Das anwesende Team von der DLRG hatte sogar einen Einsatz, um meine Schirmmütze kurz vor dem Ertrinken zu retten, weil sie von einer Windböe in hohem Bogen in die Elbe befördert wurde. Es blieb zum Glück bei diesem Trainingseinsatz. Und ein bisschen Schwund ist ja immer … 😉

(Fotos: HZG / Ina Frings)


Ein Kommentar

Das Freitagsfoto

Foto: HZG / R. Reshöft

ist in dieser Woche ein wenig anders geartet als gewohnt. Aus unserem Archiv haben wir dieses doch schon etwas in die Jahre gekommene – aber inhaltlich teils aktuelle (dazu unten mehr) – Bild zurück ans Tageslicht geholt:

Wir würden gerne von unseren Lesern wissen: Aus welchem Jahr stammt das Foto? Viel Spaß beim Mitraten. Diesmal verabschieden wir Sie allerdings an dieser Stelle nicht wie gewohnt ins Wochenende, sondern wollen Sie herzlich einladen, morgen zu uns nach Geesthacht zu kommen.

„Tag der Forschung“ am 17. Juni 2017 von 12-18 Uhr bei uns in Geesthacht

Auf dem HZG-Campus sowie auf unserem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“, das speziell für den Tag der Forschung am Anleger in Tesperhude unterhalb unseres Forschungszentrums anlegt, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Küstenforschung ein buntes Programm für Sie vorbereitet.

Links sehen Sie zur besseren Orientierung einen Ausschnitt aus dem Lageplan. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier. Die Standorte, an denen Sie auf unserem Gelände Küstenforschung live erleben können (Gebäude 34 und 38 sowie das Forschungsschiff Ludwig Prandtl), sind rot eingekreist:

 

An Land – auf dem Campus in Gebäude 34 und 38

Sie wollten schon immer wissen, was Küstenforscher für ihre Forschung brauchen? Wir zeigen Ihnen die Werkzeuge und Messinstrumente, die wir nutzen, um den Zustand der Küsten und Küstengewässer zu untersuchen. Und eine App, mit der Sie aktuell gemessene Live-Daten aus der Nordsee abrufen können.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo eine Flaschenpost landet, wenn man sie an einer beliebigen Stelle in die Nordsee wirft? Wir machen es sichtbar und Sie können selbst testen, wie sich unter gleichen Bedingungen der Weg einer Flaschenpost von dem einer Badeente oder von Fischlarven unterscheidet.

Wer sich für die Klimamodellierung interessiert, wird bei uns auch fündig. Wir zeigen den Aufbau eines Großrechners. Auch einer unserer Laborflure ist für sie geöffnet. Bei einem Mitmach-Experiment erfahren Sie dort, warum es Sinn macht, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Dies und vieles mehr erwartet sie bei uns.

Auch für junge Küstenforscher haben wir uns einiges ausgedacht. Ob beim Mitmachquiz zu Wellen, Wind und Wetter im Stil von 1, 2 oder 3, beim „Fragen angeln„, beim Legen des größten Puzzles im Zentrum oder bei Filmbeiträgen unter dem Motto „Was macht der Butterfisch im Sensor?“, die Taucher bei der Sensorwartung unter Wasser zeigen, die Kinder werden mit viel Spaß an unsere Forschungsthemen heran geführt.

An Land – auf dem Campus vor Gebäude 34

Vor dem Gebäude 34 haben wir für Sie unsere mobile Medienkuppel aufgebaut. Darin können Sie 360 Grad Küstenforschung erleben: Vom Weltraum bis zum Meeresboden. Wir zeigen Ihnen den 15minütigen Film  „Uhrwerk Ozean“ über die Wirbeljagd in der Ostsee. Los geht`s um 13:00 Uhr – durchgehend bis 17:30 Uhr.

Großer Andrang auf unserem Forschungsschiff Ludwig Prandtl beim letzten Tag der offenen Tür 2014. Foto: HZG / Ina Frings

Zu Wasser – auf dem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ am Anleger Tesperhude

Nur etwa 10 Gehminuten von unserem Campus entfernt liegt unser Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ am Anleger von Tesperhude vor Anker und wartet darauf, von Ihnen geentert zu werden. An Bord zeigen wir Ihnen unter anderem, wie ein Forschungsschiff gesteuert wird, wie Schiffe die Luftqualität in Norddeutschland beeinflussen und informieren Sie zum Klimawandel in Norddeutschland. Wer selbst ein wenig forschen möchte, den laden wir dazu ein, die Trübung der Elbe zu messen. Auch andere Live-Daten aus der Elbe können an Bord der „Ludwig Prandtl“ direkt abgelesen werden.

Wie auch auf unserem beinahe schon historischen Freitagsfoto wird der Weg vom Campus zum Forschungsschiff am Anleger Tesperhude ausgeschildert sein.

Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, unser Forschungszentrum und das Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ zu besichtigen und sich direkt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über ihre spannende Forschung auszutauschen. Wir freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch! 

Das komplette Programm zum Download gibt es hier: Programmheft_HZG-Forschertag_2017.

Impressionen vom „Tag der Forschung“ aus dem Jahr 2014 (Fotos: HZG / Ina Frings)

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Die App zum Forschertag

Die App zum Forschertag enthält das komplette Programm, zeigt Ihnen das Gelände, bietet Navigation und vieles mehr. Einfach downloaden und stöbern!

Die App für Geräte mit dem iOS-System im Apple App Store.

Die App für Geräte mit dem Android-System im Google Play Store.


German-Israeli Workshop on Coastal Zone Processes in Israel

Beitrag von Christiane Hagemann

Seit Dienstag trifft sich an der Universität Hamburg / CLiSAP eine Gruppe deutscher und israelischer Wissenschaftler, um sich über gemeinsame Interessen in der Küstenforschung austauschen. Ziel des 3-tägigen Workshops ist es, gemeinsame Themen für zukünftige Kooperationen zu entwickeln.

Foto: HZG / Christiane Hagemann

Auf Einladung von Prof. Dr. Kay Emeis, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, in Kooperation mit Prof. Dr. Michael Krom, Universität Haifa, nehmen Kollegen aus dem Institut für Küstenforschung und Fachleute von der Universität Haifa und der Ruppin School of Marine Science in Michmoret, Israel, sowie Gäste vom MPI-Meteorologie und von der Universität Hamburg, vom  MARUM der Universität Bremen, vom GEOMAR und vom Projektträger Jülich teil an der Veranstaltung.

Foto: HZG / Christiane Hagemann


Eduard-Brückner-Preis 2018 – Jetzt bewerben!

Die Klimaforschung hat sich zu einem eigenständigen Wissensbereich entwickelt, der für den gesellschaftlichen Umweltdiskurs, für die Lebensführung der Individuen und die globale Politikberatung unmittelbar bedeutsam ist. Neben klassischen naturwissenschaftlichen Disziplinen wie Meteorologie, Ozeanographie, Geologie, Geographie, Botanik, Geophysik oder Glaziologie schließt diese Erweiterung jene sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen ein, die sich um die Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für die Öffentlichkeit bemühen und die vorwissenschaftlichen Annahmen und die kulturellen Grundlagen naturwissenschaftlichen Forschens herausarbeiten. Die naturwissenschaftliche Klimaforschung kann nur dann öffentlich wirklich bedeutsam werden, wenn sie in einen Dialog mit den Sozial- und Kulturwissenschaften eintritt.

Um diese Entwicklung zu fördern, ist der Eduard-Brückner-Preis gestiftet worden für herausragende interdisziplinäre Leistungen in der Klimaforschung. Der Preis ist nach dem herausragenden Geographen Eduard Brückner (1862-1927) benannt, der sich neben der Erforschung des eiszeitlichen Klimas in den Alpen und der natürlichen Klimaschwankungen auf Zeitskalen von Jahrzehnten auch um die ökonomische und soziale Dimension des Klimas in historischer Zeit verdient gemacht hat.

Der Preis wurde bisher viermal im Rahmen der Deutschen Klimatagung (DKT) verliehen, nämlich an Prof. em. Dr. Christian Pfister 2000 in Hamburg, an Dr. Ernst Maier-Reimer 2003 in Potsdam, an Dr. Roger Pielke jr. 2006 in München und an Prof. Dr. James R. Fleming 2015 in Hamburg.

Der Preis wird 2018 vergeben im Rahmen der 11. Deutschen Klimatagung in Frankfurt und ist mit einem vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht finanzierten Preisgeld von 1500 Euro versehen. Aus den eingesandten Vorschlägen wählt das Preiskomitee den Gewinnervorschlag aus. Formlose kurze Vorschläge sind bis zum 1. September an Prof. em. Dr. Hans von Storch zu schicken.


Schülerkongress „Meerklima entdecken“ in Hamburg

Heute fand an der Uni Hamburg im Rahmen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane 2016/2017 der von Hamburger Oberstufenschülern organisierte und ausgerichtete Schülerkongress „Meerklima entdecken“ statt. Im mit mehreren hundert Teilnehmern nahezu bis zum letzten Platz gefüllten Hörsaal A des Fachbereichs Chemie der Universität Hamburg begrüßte zunächst Prof. Dr. Heinrich Graener, Dekan der MIN-Fakultät, die anwesenden SchülerInnen, Lehrer und Journalisten.

Dann kamen erstmals die SchülerInnen selbst zu Wort. Stellvertretend für den aus 20 SchülerInnen bestehenden Schülerbeirat, der den Kongress unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka auf die Beine gestellt hatte, begrüßten Leon und Johanna alle Anwesenden und machten klar, welche Ziele sie als Initiatoren mit dem Kongress verfolgen.

Programmheft Schülerkongress „Meerklima entdecken“

Nämlich zum einen allen Interessierten die Gelegenheit zu bieten, als Schülerin oder Schüler mit den Wissenschaftlern direkt ins Gespräch zu kommen. Und zum anderen ein Interesse zu wecken für das Thema Klimawandel und Meere, zum nachdenken anzuregen, ein Problembewusstsein zu schaffen und vielleicht sogar den einen oder anderen zu motivieren, sich in Sachen Umwelt- und Meerersschutz zu engagieren. Schirmherrin Prof. Wanka kam in einer anschließenden Videobotschaft zu Wort und wünschte den SchülerInnen ein gutes Gelingen für ihren Kongress.

Den wissenschaftlichen Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Sein Apell an die SchülerInnen: „Hinterfragt die Informationen die ihr bekommt und konsumiert sie nicht einfach nur“. Anschließend folgten in parallelen Sessions und Workshops viele weitere interessante Vorträge rund um das Thema Klimawandel und Meer.

Mit dabei waren auch drei Vorträge von Wissenschaftlern aus unserem Institut für Küstenforschung. Prof. Dr. Kay Emeis, Leiter des Institutsteils Biogeochemie im Küstenmeer, klärte in seinem Vortrag „Ozeane im Klimawandel – warm, sauer, erstickend“ darüber auf, wie genau sich der Klimawandel auf die Meere auswirkt. Prof. Dr. Burkard Baschek, Leiter des Institutsteils Operationelle Systeme, nahm die SchülerInnen unter dem Titel „Uhrwerk Ozean – auf der Spur kleiner Wasserewirbel“ auf anschauliche Weise mit auf die Expedition Ozean, die Jagd nach den kleinen Wirbeln im Meer und ihrer Bedeutung für das weltweite Klimasystem. Parallel zum Vortrag von Prof. Dr. Baschel informierte Dr. Volker Matthias, Abteilungsleiter Chemietransportmodellierung, in seinem Vortrag „Schiff ahoi – saubere Seeluft ade?“ über die durch den Schiffsverkehr verursachte Luftverschmutzung und die aktuellen Herausforderungen in der Schifffahrt, diesem Problem zu begegnen.

Anschließend an die Vorträge stellten die SchülerInnen teils sehr interessante Fragen und zeigten reges Interesse an den Forschungsthemen der Wissenschafler. Alles in allem eine sehr gelungene und von den SchülerInnen gut organisierte Veranstaltung, die sicher den einen oder anderen Teilnehmer zum Nachdenken angeregt hat. Und die im nächsten Jahr voraussichtlich in die zweite Runde geht.

Impressionen vom Schülerkongress „Meerklima entdecken“ (alle Fotos in diesem Beitrag: HZG / Jessica Klepgen)

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TV-Beiträge zum Schülerkongress: