Küstenforschung


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Podiumsdiskussion „Wortwechsel“

Screenshot deutschlandfunkkultur.de

beim Deutschlandfunk Kultur:

Wirbelstürme, Gletscherschmelze, Starkregen. Was können wir tun?

Sind wir mitten drin im Klimawandel?

Die Zahl der „Starkwetterereignisse“ hat zugenommen, ihre Intensität auch. Das hat Folgen – im Zweifel für die ganze Menschheit. Die Schäden sind immens. Wäre es nicht besser, jetzt Geld einzusetzen, um solche Ereignisse zu vermeiden, als hinterher für Reparatur und Wiederaufbau?

Aber was können wir Menschen wirklich gegen Naturgewalten tun? Sind wir mitten drin im Klimawandel? Und welche Möglichkeiten hat Deutschland als Akteur in einer globalisierten Politik? Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:

  • Claudia Kemfert, Energie-Expertin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
  • Mojib Latif, Klimaforscher am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
  • Hans von Storch, Professor am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg
  • Harald Welzer, Sozialpsychologe, Direktor der Stiftung „Futurzwei“

==> zum Podcast der Podiumsdiskussion „Wortwechsel“

(Quelle: Deutschlandfunk Kultur)


Dicke Schiffe, dicke Luft?

Screenshot story.kn-online.de

Die Kieler Nachrichten online haben eine Ausarbeitung zu Schiffsemissionen veröffentlicht, die die Komplexität des Themas aufzeigt. Gesundheitliche, politische und wirtschaftliche Aspekte werden beleuchtet am Beispiel der Kieler Förde. Wie steht es um die Luftqualität in Kiel? Müssen Schadstoffe differenziert betrachtet werden? Welche Meinung haben Bewohner und Kreuzfahrtgäste zu dieser Problematik? Wo entstehen Interessenkonflikte? In einem Teil des Dossiers zeigt Dr. Volker Matthias, Leiter der Abteilung Chemietransportmodellierung, den Anteil des Schiffsverkehrs an der „dicken Luft“ auf.


„Wir müssen nicht sofort mit Spaten loslaufen“

Screenshot stuttgarter-nachrichten.de

Das ist ein Zitat von Prof. Dr. Hans von Storch und gleichzeitig der Titel des Interviews, das Nadine Funck von den Stuttgarter Nachrichten mit ihm führte. Sie hat ihn zu seiner Sicht als Klimaforscher zum steigenden Meeresspiegel an den Küsten befragt und erhielt durchaus pragmatische Antworten.

==> Artikel in den Stuttgarter Nachrichten


Ein Zeppelin auf Wirbeljagd

360°-Film feiert Premiere in Hamburg

Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane erleben Zuschauerinnen und Zuschauer die aufregende Suche eines Zeppelins nach Meereswirbeln aus der Perspektive eines internationalen Forscherteams im Planetarium

Im Sternensaal des Planetariums Hamburg konnten die Gäste der Premiere in die Wirbeljagd eintauchen. Foto: HZG / Jan-Rasmus Lippels

In der Fulldome-Show „Die Wirbeljagd“ begleitet das Publikum Meeresforscherinnen und -forscher bei ihrer aufwändigen Suche nach bislang unbekannten Wirbeln im Ozean. Weltweit erstmalig kam dafür im Juni 2016 ein Zeppelin zum Einsatz. Jetzt ist die einzigartige Expedition „Uhrwerk Ozean“ in einer 30-minütigen 360°-Produktion zu erleben. Gestern feierte der Film im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Planetarium Hamburg Weltpremiere, ab Mitte August läuft er im Programm. Weitere Aufführungen gibt es im Sommerprogramm des Mediendoms Kiel sowie ab Oktober in den Planetarien von Nürnberg, Flensburg und Berlin.

Rudolf Leisen, Leiter des Referats „System Erde“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Projektleiter des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane, ist begeistert: „Die Expedition ‚Uhrwerk Ozean‘ ist ein herausragendes Beispiel, wie man Forschung auf eindrucksvolle und spannende Weise auch für wissenschaftliche Laien kommunizieren kann. Das macht den Film ‚Die Wirbeljagd‘ zu einem Leuchtturmprojekt im aktuellen Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane.“

==> zur kompletten Pressemitteilung des HZG


Trailer: Die Wirbeljagd

Hier ist der Vorgeschmack auf den neuen 360° Film „Die Wirbeljagd“. Der Film selbst hat am 13. Juli 2017 Premiere im Planetarium Hamburg und wird ab August dort regelmäßig zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es auf der Website Uhrwerk Ozean.

Trailer: Die Wirbeljagd

 

Auf dem youtube Kanal des HZG sind noch weitere tolle Clips zu sehen:

360° Wissenschaft – Trailer „Die Wirbeljagd -Expedition Uhrwerk Ozean“

360° Wissenschaft – Die Expedition

360° Wissenschaft – Die Küste


Projekt „SHEBA“ in den Kieler Nachrichten

In den Kieler Nachrichten ist unter der Überschrift „Schwimmende Dreckschleudern“ ein Artikel zum internationalen Ostseeforschungsprojekt SHEBA (Sustainable Shipping and Environment in the Baltic Sea region) erschienen. In dem Artikel kommt Dr. Volker Matthias, Wissenschaftler aus unserem Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht zu Wort, der an dem Projekt maßgeblich mitarbeitet.

Die Wissenschaftler untersuchen in SHEBA die Schifffahrt auf der Ostsee und treffen Aussagen über das derzeitige und zukünftige Verkehrsaufkommen. Sie entwickeln Szenarien für die Zukunft und berechnen den Einfluss der Schifffahrt auf die Wasserqualität, die Emissionen in die Luft und auf Unterwasserlärm. Dafür verwenden sie das derzeit modernste Emissionsmodell, welches auf einem automatischen Identifikationssystem von Schiffsbewegungen basiert. Atmosphärische, ozeanische und Lärmausbreitungsmodelle werden in Kombination mit ökotoxikologischen Studien analysiert, um räumlich-zeitliche Verteilungen und Auswirkungen dieser Stressfaktoren in der Ostseeregion zu bewerten.

Ein Ziel von SHEBA ist es, den Einfluss der verschiedenen Schadstoffe auf die Wasserqualitätsindikatoren der Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie auf Luftqualitätsindikatoren zu identifizieren. Aber auch Möglichkeiten, den von der Schifffahrt ausgehenden Druck zu mindern spielen im Projekt eine zentrale Rolle. SHEBA wird durch viele Institutionen wie Häfen, die Schifffahrtsindustrie und Behörden unterstützt.


Dr. Johanna Irrgeher im ZEIT Campus Magazin

Vor Kurzem waren Journalisten des ZEIT Campus Magazins in unserem Institut für Küstenforschung zu Gast. In einer Beilage zum Thema „Berufsbilder und MINT-Berufe“ (MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) wird die junge Wissenschaftlerin Dr. Johanna Irrgeher aus der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie in der Reihe „Berufseinsteiger zeigen ihre Arbeitswelt“ vorgestellt.

Cover der ZEITCampus-Beilage „Berufsbilder“

Im Fokus stehen ihr Werdegang und ihre Arbeit mit Wasser- und Bodenproben. Die Journalisten beschreiben auch ihren Arbeitsalltag. Während des Fotoshootings zeigte Johanna Irrgeher ihre Arbeitsplätze, die neben dem Schreibtisch auch unterschiedliche Laborräume mit verschiedenen Geräten, wie z.B. das Massenspektrometer, umfassen.

Der Beitrag ist nun in der Beilage der aktuellen Ausgabe des ZEIT Campus Magazins zu sehen, die gerade erschienen ist. Schauen Sie rein!