Küstenforschung


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Ein Zeppelin auf Wirbeljagd

360°-Film feiert Premiere in Hamburg

Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane erleben Zuschauerinnen und Zuschauer die aufregende Suche eines Zeppelins nach Meereswirbeln aus der Perspektive eines internationalen Forscherteams im Planetarium

Im Sternensaal des Planetariums Hamburg konnten die Gäste der Premiere in die Wirbeljagd eintauchen. Foto: HZG / Jan-Rasmus Lippels

In der Fulldome-Show „Die Wirbeljagd“ begleitet das Publikum Meeresforscherinnen und -forscher bei ihrer aufwändigen Suche nach bislang unbekannten Wirbeln im Ozean. Weltweit erstmalig kam dafür im Juni 2016 ein Zeppelin zum Einsatz. Jetzt ist die einzigartige Expedition „Uhrwerk Ozean“ in einer 30-minütigen 360°-Produktion zu erleben. Gestern feierte der Film im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Planetarium Hamburg Weltpremiere, ab Mitte August läuft er im Programm. Weitere Aufführungen gibt es im Sommerprogramm des Mediendoms Kiel sowie ab Oktober in den Planetarien von Nürnberg, Flensburg und Berlin.

Rudolf Leisen, Leiter des Referats „System Erde“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Projektleiter des Wissenschaftsjahres 2016*17 Meere und Ozeane, ist begeistert: „Die Expedition ‚Uhrwerk Ozean‘ ist ein herausragendes Beispiel, wie man Forschung auf eindrucksvolle und spannende Weise auch für wissenschaftliche Laien kommunizieren kann. Das macht den Film ‚Die Wirbeljagd‘ zu einem Leuchtturmprojekt im aktuellen Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane.“

==> zur kompletten Pressemitteilung des HZG


Trailer: Die Wirbeljagd

Hier ist der Vorgeschmack auf den neuen 360° Film „Die Wirbeljagd“. Der Film selbst hat am 13. Juli 2017 Premiere im Planetarium Hamburg und wird ab August dort regelmäßig zu sehen sein. Weitere Informationen gibt es auf der Website Uhrwerk Ozean.

Trailer: Die Wirbeljagd

 

Auf dem youtube Kanal des HZG sind noch weitere tolle Clips zu sehen:

360° Wissenschaft – Trailer „Die Wirbeljagd -Expedition Uhrwerk Ozean“

360° Wissenschaft – Die Expedition

360° Wissenschaft – Die Küste


Projekt „SHEBA“ in den Kieler Nachrichten

In den Kieler Nachrichten ist unter der Überschrift „Schwimmende Dreckschleudern“ ein Artikel zum internationalen Ostseeforschungsprojekt SHEBA (Sustainable Shipping and Environment in the Baltic Sea region) erschienen. In dem Artikel kommt Dr. Volker Matthias, Wissenschaftler aus unserem Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht zu Wort, der an dem Projekt maßgeblich mitarbeitet.

Die Wissenschaftler untersuchen in SHEBA die Schifffahrt auf der Ostsee und treffen Aussagen über das derzeitige und zukünftige Verkehrsaufkommen. Sie entwickeln Szenarien für die Zukunft und berechnen den Einfluss der Schifffahrt auf die Wasserqualität, die Emissionen in die Luft und auf Unterwasserlärm. Dafür verwenden sie das derzeit modernste Emissionsmodell, welches auf einem automatischen Identifikationssystem von Schiffsbewegungen basiert. Atmosphärische, ozeanische und Lärmausbreitungsmodelle werden in Kombination mit ökotoxikologischen Studien analysiert, um räumlich-zeitliche Verteilungen und Auswirkungen dieser Stressfaktoren in der Ostseeregion zu bewerten.

Ein Ziel von SHEBA ist es, den Einfluss der verschiedenen Schadstoffe auf die Wasserqualitätsindikatoren der Europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowie auf Luftqualitätsindikatoren zu identifizieren. Aber auch Möglichkeiten, den von der Schifffahrt ausgehenden Druck zu mindern spielen im Projekt eine zentrale Rolle. SHEBA wird durch viele Institutionen wie Häfen, die Schifffahrtsindustrie und Behörden unterstützt.


Dr. Johanna Irrgeher im ZEIT Campus Magazin

Vor Kurzem waren Journalisten des ZEIT Campus Magazins in unserem Institut für Küstenforschung zu Gast. In einer Beilage zum Thema „Berufsbilder und MINT-Berufe“ (MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) wird die junge Wissenschaftlerin Dr. Johanna Irrgeher aus der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie in der Reihe „Berufseinsteiger zeigen ihre Arbeitswelt“ vorgestellt.

Cover der ZEITCampus-Beilage „Berufsbilder“

Im Fokus stehen ihr Werdegang und ihre Arbeit mit Wasser- und Bodenproben. Die Journalisten beschreiben auch ihren Arbeitsalltag. Während des Fotoshootings zeigte Johanna Irrgeher ihre Arbeitsplätze, die neben dem Schreibtisch auch unterschiedliche Laborräume mit verschiedenen Geräten, wie z.B. das Massenspektrometer, umfassen.

Der Beitrag ist nun in der Beilage der aktuellen Ausgabe des ZEIT Campus Magazins zu sehen, die gerade erschienen ist. Schauen Sie rein!


Sendung: „Meereswirbel – Mit Meeresforschern auf der Jagd“

Im Wissensmagazin „Xenius“ auf ARTE läuft heute eine Sendung über Meereswirbel und die Forschung, die dahinter steckt.

Screenshot Website Xenius/ARTE

Prof. Dr. Burkard Baschek, Institutsleiter des Institutsteils Operationelle Systeme, und seine Kollegen haben den Moderatoren der Sendung Xenius vor ein paar Wochen Rede und Antwort gestanden. Heute wird die 26-minütige Sendung Meereswirbel – Mit Meeresforschern auf der Jagd ausgestrahlt.

Sendezeit: 01.06.2017 um 17:10 Uhr auf ARTE

Meeresströme wie der Golfstrom beeinflussen maßgeblich das Klima der Erde. Würden sie kollabieren, wäre der Schaden für die Menschheit enorm. Eine entscheidende Rolle für die Stabilisierung des Golfstroms könnten riesige Wasserwirbel spielen. Mit Zeppelin, Flugzeug und Forschungsschiffen machen sich Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht in der Ostsee auf die Suche. (Quelle: Informationstext zur Sendung auf ARTE)


Beitrag im NDR Schleswig-Holstein Magazin

Screenshot NDR.de

Der NDR hat mit Dr. Volker Matthias, Leiter der Abteilung „Chemietransportmodellierung“ im Institut für Küstenforschung, einen Beitrag gedreht, der die Belastung durch Schiffsabgase im Küstenraum aufzeigt. Kreuzfahrtschiffe belasten Luft an Küsten ist in der NDR Mediathek abrufbar.

Mit Hilfe komplexer dreidimensionaler Modellsysteme untersuchen Wissenschaftler der Abteilung Chemietransportmodellierung die Emission, den Transport und den Verbleib von Schadstoffen, Nährstoffen und langlebigen Chemikalien in der Atmosphäre. Dabei werden sowohl vergangene Zustände rekonstruiert als auch Szenarien für die Zukunft betrachtet. Räumlich liegt ein besonderes Augenmerk auf den Gebieten der Nord- und Ostsee sowie ihren Küsten. Schiffsemissionen sind mittlerweile zu einer immer bedeutenderen Quelle von Schadstoffen geworden. Sie sind seit einigen Jahren im Fokus der Untersuchungen.

Grafik: HZG


Zweifel an der guten Seeluft

Grafik: HZG

Unter dieser Überschrift ist kürzlich in verschiedenen Schleswig-Holsteinischen Tageszeitungen ein Artikel zu den Forschungsarbeiten von Dr. Volker Matthias, Abteilungsleiter in der Chemietransportmodellierung, und seinem Team aus dem Institutsteil Biogeochemie im Küstenmeer am Institut für Küstenforschung erschienen.

Dr. Volker Matthias und sein Team erforschen unter anderem die Luftbelastung durch Stickoxide und den Feinstaub aus Schiffsmotoren. Der lesenswerte Artikel ist auch online abrufbar: Forscher streut Zweifel an der guten Seeluft in SH.