Küstenforschung


Die Rohre

Foto: Ina Frings

auf unserem letzten Freitagsfoto zeigten tatsächlich die Vorbereitungen für eine Strandaufspülung, wie einige Leser richtig vermuteten. Das ist eine Maßnahme aus dem Küstenschutz, um einen Strand vor Sturmfluten zu schützen und wird mit dem Oberbegriff Sandvorspülung bezeichnet. Die Strandaufspülung ist eine Variante, bei der ein Saugbaggerschiff vor der Küste Sand vom Meeresboden aufnimmt und dieser im weiteren Verlauf durch die Rohrleitung an den Strand gespült wird. In Deutschland wird diese Maßnahme des Küstenschutzes in Form von Strandaufspülungen hauptsächlich auf den Inseln Sylt und Norderney eingesetzt.


Das Freitagsfoto

Foto: Ina Frings / HZG

Da hat ein Wesen seine Spuren im Schlick hinterlassen. Wir wollen gar nicht wissen, wer es war. Wir suchen eher einen aussagekräftigen Titel für das Bild. Ein Wissenschaftler würde es spontan mit einem fachspezifischen Ausdruck benennen, der nicht nur buchstäblich stimmt, sondern auch im übertragenen Sinn manchmal verwendet wird. Ein Ausdruck, der wiederum im übertragenen Sinn so abstrakt klingt, dass man sich zunächst nichts Konkretes darunter vorstellen kann.  Na, worauf wollen wir hinaus? Viel Spaß beim Knobeln und ein schönes Wochenende!


Der Idstedt-Löwe

war auf unserem letzten Freitagsfoto abgebildet. Eigentlich nicht würdevoll genug, aber sonst wäre das Rätsel zu einfach gewesen. Der dänische Bildhauer Herman Wilhelm Bissen schuf das Monument 1862 zur Erinnerung an den Sieg der Dänen über die Schleswig-Holsteiner in der Schlacht bei Idstedt (1850).

Foto: Ina Frings / HZG

Die Bronzestatue kehrte 2011 an ihren ursprünglichen Standort in Flensburg zurück und wurde am 10. September auf dem alten Friedhof enthüllt. Eine Kopie des Idstedt-Löwens aus Zink von 1874 steht am Wannsee in Berlin. Auf Wikipedia kann man die umfangreiche Geschichte zum Idstedt-Löwen nachlesen.


2 Kommentare

Das Freitagsfoto

Foto: Ina Frings / HZG

Das gesamte Monument ist 7,20 m hoch – davon misst die Bronzefigur 3,40 m. Sie schaut nach Süden, wobei sie im nördlichen Teil von Deutschland steht, an der Grenze zu Dänemark. Wieder am Originalplatz. Es gibt sogar eine Kopie davon, die viel weiter im Südosten steht. Ein Kunstwerk, das selbst heute noch emotionale Diskussionen auslösen kann. Welches Monument haben wir abgelichtet und wo steht es (wieder)? Viel Glück beim historischen Knobeln und ein schönes Wochenende!


Bitte den Kopf einziehen!

Darauf möchte das Kunstwerk unseres letzten Freitagsfotos die Besucher an Bord unseres Forschungsschiffs „Ludwig Prandtl“ hinweisen. Denn die letzte Treppe hinauf zum Peildeck ist sehr steil, da achtet man eher auf die Stufen als auf das Stück Schiffsmast, das oberhalb noch in den Gang hineinragt. Doch die Schiffscrew ist sehr kreativ. Sie hat nicht nur den kunstvollen Warnhinweis gebastelt, sondern auch alles gut mit Schaumstoff gepolstert, woran man sich den Kopf stoßen könnte.

(Fotos: Ina Frings / HZG)


Das Freitagsfoto

Foto: Ina Frings / HZG

Ja, das ist Kunst und kann in keinem Fall weg! Falls ein Kunstbanause noch nicht mal die AUffällige Gestaltung zu würdigen weiß, wird er einige Sekunden später beim Buchstabieren des Wortes „auffällig“ höchstens bis zum AU kommen … Wo befindet sich dieses Kunstwerk und welche Funktion erfüllt es? Viel Vergnügen beim Rätseln und ein schönes Wochenende!


Die Spiegelung eines Lateralzeichens

Foto: Ina Frings / HZG

war auf dem Ausschnitt unseres letzten Freitagsfotos zu sehen. Hört sich zunächst kompliziert an, kennt aber jeder, der schon mal auf einem Schiff unterwegs war. Höchstwahrscheinlich eher unter umgangssprachlichen Begriffen wie „Fahrwassermarkierung“, „Markierungstonne“ oder gar „Boje“ …

Der Begriff „lateral“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „seitlich“. So ist das Lateralsystem ein Kennzeichnungssystem für Fahrwasser in der internationalen Seeschifffahrt. Durch Seezeichen wird die seitliche Markierung des Fahrwassers gekennzeichnet. Diese unterscheiden sich in Form, Farbe und Nummerierung für die Backbord- und Steuerbordseite. So weiß ein Kapitän, wie er ein Seezeichen passieren muss, um im Fahrwasser zu bleiben.

Foto: Ina Frings / HZG