Küstenforschung


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Das Freitagsfoto

Foto: Ina Frings

Ein Blick auf eine Küstenlandschaft ist der Ausgangspunkt unseres heutigen Freitagsrätsels. Handelt es sich um einen Graben oder um einen Kanal im Vordergrund? Das ist eher zweitrangig, wir legen den Fokus dieses Mal auf den Boden. Saftig grün und sehr fruchtbar. Nach den Maßstäben der deutschen Bodenkartierung ordnen die Fachleute ihn der Gruppe semiterrestrischer Böden zu. Wie nennt man diese Landschaftsform und was zeichnet sie aus? Wem das wieder viel zu einfach ist, der möge zusätzlich mal ganz scharf hinsehen und das Federvieh auf dem Wasser bestimmen … 😉


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Gerätselt

haben wir schon seit einiger Zeit, was wohl aus den ausgesetzten Flaschenposten von Sassnitz geworden ist …

Foto: privat

Jetzt haben wir eine tolle Rückmeldung von Familie M. erhalten:

“ … Die Flaschenpost wurde am 17.7. 2017 im Örtchen Niechorze direkt neben dem Leuchtturm aus der polnischen Ostsee gefischt.“

Das ist grandios! Auch diese Flaschen waren sehr abenteuerlustig und haben sich in internationale Gewässer verdriften lassen. Es wäre zu einfach gewesen, sich direkt nach dem Abwurf an die Strände Rügens in Sichtweite anspülen zu lassen. Oder ein Stück weiter auf Usedom anzulanden. Frei nach dem Motto: Wenn schon, denn schon …

© OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA 2.0) http://www.openstreetmap.org

Herzlichen Dank an Familie M. für die super nette Fundmeldung!


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Eine Wetterstation

Foto: HZG / Ina Frings

bzw. ein Teil davon war auf unserem letzten Freitagsfoto zu sehen. Der Stein, der die aktuelle Wetterlage faktisch darstellt. Obendrein kann er ein Naturereignis und ein Phänomen deuten. Tatsächlich kann man mit ihm auch Simulationen durchführen … und das ohne Bits und Bites 😉

Eine Leserin hat sogar den Stein erkannt und wusste, dass diese Wetterstation auf der Insel Poel steht. Im Hafen von Timmendorf ist er uns sofort ins Auge gesprungen. Die Tafel ist ein wenig verwittert und an einigen Stellen nicht mehr ganz leserlich.

Die mühsame Entzifferung ist nicht das neue Freitagsrätsel 😉 Wir geben hier ein bisschen Hilfestellung:

  • Stein bewegt sich: Sturm
  • Stein nass: Regen
  • Stein trocken: kein Regen
  • Stein unsichtbar: Nebel
  • Stein wirft Schatten: Sonne
  • Stein ist weiß: Schnee
  • Stein glitzert: Frost
  • Stein liegt auf der Erde: Erdbeben
  • Stein fehlt: geklaut


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Strömungsberechnung

der Elbe bei Lauenburg. Die Wissenschaftler aus der Abteilung Radarhydrographie gehen dazu einen ungewöhnlichen Weg: Sie nutzen eine Drohne. Diese überfliegt die Elbe in einer gewählten Fläche von 300 x 160 Metern. Durch eine Unterteilung der abgefilmten Fläche in quadratische Teile ist es möglich, die Oberflächenströmung anhand der Bestimmung von Länge und Periode der Wellen zu berechnen. Das ist die vereinfachte Version der Beschreibung. In Wirklichkeit ist es natürlich komplizierter und wie es funktioniert, das werden wir zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher erklären.

Hier gibt es ein kleines Video auf der HZG facebook Seite:

Screenshot facebook HZG


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BRIESE PREIS für Meeresforschung / BRIESE Award for Marine Science

Screenshot briese-research.de

Die Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG (Leer) vergibt seit 2010, zusammen mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), den „BRIESE-Preis für Meeresforschung“. Mit dem Preis, der jährlich vergeben wird, sollen herausragende Promotionen der Meeresforschung prämiert werden, deren Ergebnisse in besonders engem Zusammenhang mit dem Einsatz von Forschungsschiffen und der Verwendung und Entwicklung von Technik und/oder der Datenerhebung auf See stehen. Ein vorrangiges Kriterium bei der Vergabe ist die Tragweite der im Rahmen der Arbeit gewonnen wissenschaftlichen Erkenntnis. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 5.000 € verbunden. (Quelle: Website briese-research.de)

==> zur vollständigen Ausschreibung (Deutsch)

Since 2010 the shipping company Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG (Leer, Germany), together with the Leibniz Institute for Baltic Sea Research Warnemünde (IOW), grants the „BRIESE-award for Marine Science”. This annual award honors exceptional doctoral theses in marine science. The dissertations should closely relate to the use of research vessels and to the development of technologies and/or techniques of data acquisition at sea. Primary criterions for the award are the outstanding results of the dissertation and their importance for the marine science. The award is endowed with price money of 5000 €. (source: website briese-research.de)

==> detailed infos for application procedure (English)


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Fluss-Meer-Systeme: von den Bergen bis ins Meer

Screenshot wissenschaftsjahr.de

Im Rahmen der Elbschwimmstaffel des Wissenschaftsjahrs 2016*17 – Meere und Ozeane ist dieser Expertenbeitrag von Dr. Jana Friedrich, Leiterin der Abteilung Aquatische Nährstoffkreisläufe, und Sina Bold entstanden.

Elbe und Nordsee sind von großer ökologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung, sodass ein nachhaltiges Management dringend erforderlich ist. Dafür wird ein fachübergreifendes Wissen über die natürlich ablaufenden Prozesse im gesamten Elbe-Nordsee-System, sowie über die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten inklusive des Klimawandels benötigt.

==> zum kompletten Expertenbeitrag auf der Website wissenschaftsjahr.de


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Unterwegs auf der „Heincke“

Beitrag von Dr. Klas Ove Möller, Abteilung In-situ Messsysteme

Die Kooperation und meine damit verbundene Teilnahme an der Forschungsreise des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICMB)  als Wissenschaftler vom Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht ergab sich hauptsächlich aus der Zusammenarbeit beider Institute im Rahmen des EU-Projekts NeXOS (Next Generation Web-Enabled Sensors for the Monitoring of a Changing Ocean).

Innerhalb des Projektes wurden von Wissenschaftlern beider Institute neue Sensoren entwickelt, hauptsächlich zur Messung verschiedener Parameter der Phytoplankton Abundanz und Diversität, welche auf dieser Forschungsfahrt ihren ersten “Härtetest” erfahren. Außerdem kommt es innerhalb des Projektes auch zu einer Präsentation, zu der andere Projektpartner für einen Tag von der norwegischen Insel Runde aus an Bord kommen werden.

Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Reise liegt darin, das Phytoplankton an der nur wenige Zentimeter bis Meter tiefen Meeresoberfläche sowie deren Einfluss auf die CO2 Flüsse zwischen Ozean und Atmosphäre zu erfassen. Der Fokus meiner Arbeit ist der Transport und Austausch von gebundenem Kohlenstoff als so genannter „marine snow“ in den hochproduktiven küstennahen Meeresgebieten sowie der Wechselwirkung mit dem offenen Ozean und ist daher eng an die Arbeit der Wissenschaftler vom ICMB gekoppelt.

Nach eher unruhigeren Bedingungen und Wellen im Atlantik bietet das spiegelglatte Wasser im Sognefjord beste Forschungsbedingungen zum Beproben der obersten Wasserschicht.

Foto: HZG / Klas Ove Möller

 

Foto: HZG / Klas Ove Möller

 

Neue Sensoren gekoppelt an das FerryBox System des HZG. Foto: HZG / Klas Ove Möller

==>  nwzonline Auf der Spur kleiner grüner Teilchen
==>  aktuelles Blog zur „Heincke“ Fahrt HE491


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Publications

A. Retzmann, T. Zimmermann, D. Pröfrock, T. Prohaska, J. Irrgeher (2017): A fully automated simultaneous single-stage separation of Sr, Pb, and Nd using DGA Resin for the isotopic analysis of marine sediments. Analytical and Bioanalytical Chemistry, pp 1–18, doi: 10.1007/s00216-017-0468-6

Abstract:

A novel, fast and reliable sample preparation procedure for the simultaneous separation of Sr, Pb, and Nd has been developed for subsequent isotope ratio analysis of sediment digests. The method applying a fully automated, low-pressure chromatographic system separates all three analytes in a single-stage extraction step using self-packed columns filled with DGA Resin. The fully automated set-up allows the unattended processing of three isotopic systems from one sediment digest every 2 h, offering high sample throughput of up to 12 samples per day and reducing substantially laboratory manpower as compared to conventional manual methods. The developed separation method was validated using the marine sediment GBW-07313 as matrix-matched certified reference material and combines quantitative recoveries (>90% for Sr, >93% for Pb, and >91% for Nd) with low procedural blank levels following the sample separation (0.07 μg L−1 Sr, 0.03 μg L−1 Pb, and 0.57 μg L−1 Nd). The average δ values for Sr, Pb, and Nd of the separated reference standards were within the certified ranges (δ (87Sr/86Sr)NIST SRM 987 of −0.05(28) ‰, δ(208Pb/206Pb)NIST SRM 981 of −0.21(14) ‰, and δ(143Nd/144Nd)JNdi-1 of 0.00(7) ‰). The DGA Resin proved to be reusable for the separation of >10 sediment digests with no significant carry-over or memory effects, as well as no significant on-column fractionation of Sr, Pb, and Nd isotope ratios. Additional spike experiments of NIST SRM 987 with Pb, NIST SRM 981 with Sr, and JNdi-1 with Ce revealed no significant impact on the measured isotopic ratios, caused by potential small analyte peak overlaps during the separation of Sr and Pb, as well as Ce and Nd.

 

Vetere, A., Pröfrock, D. and Schrader, W. (2017): Quantitative and qualitative analysis of three classes of sulfur compounds in crude oil. Angew. Chem. Int. Ed., doi:10.1002/anie.201703205

Abstract:

Due to environmental hazards arising from sulfur containing combustion products, strong legal regulations exist to reduce the sulfur content of transportation fuels down to a few ppm. With the ongoing depletion of low-sulfur crude oil reservoirs, increased technological efforts are needed for crude oil refining to meet these requirements. The desulfurization step is a critical part of the refining process but partly suffers from recalcitrance of certain species against sulfur removal and the inability to quantitatively understand the behaviour of individual classes during the process. Here a new and simple approach for the parallel quantification of three different classes of sulfur species present in crude oils using LC-separation and an online detection and quantification by ICP-MS is shown. This new and simple approach will help to estimate the amount of recalcitrant species and thus to allow a better optimization of desulfurization conditions during fuel production.