Küstenforschung


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Forschung erleben

Foto: Christian Schmid / HZG

Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht lädt in seiner Veranstaltungsreihe „Forschung erleben“ regelmäßig gemeinsam mit der VHS Geesthacht zu einem Besuch des Forschungszentrums ein. Hier kann man sich vor Ort aus erster Hand über die Forschung der Institute informieren. Material-, Polymer- und Küstenforschung werden jeweils im Wechsel vorgestellt.

Der nächste Termin für die Küstenforschung:

Dienstag, 30. Januar 2018, 17:30 – 19:15 Uhr

Bei einem Rundgang können Sie viele Eindrücke über die Aufgaben der Küstenforschung inklusive Beispiele der Messtechnik in Nord- und Ostsee sammeln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie ==> hier


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Job offer / Stellenangebot

Scientist (m/f) in Ocean modelling and data analysis

The Institute of Coastal Research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht hosts a number of highly motivated and experienced researchers in the field of numerical modelling of regional and coastal circulation, surface waves, sediment transport, biogeochemistry, data assimilation and remote sensing.

Within the frame of the EU-funded projects, Wave2NEMO and CEASLESS coastal modelling activities are carried out. They are parallel with demonstrations on how the new satellite data (e.g. from Sentinel), together with state of the art modelling can be used to further support the regional and coastal oceanography. In cooperation with internationally recognized institutions in Europe, new methodologies will be developed and further introduced into coupled model suites (wind-wave-surge-current interplay) that will produce new standards for coastal models and data analyses.

For these activities Helmholtz-Zentrum Geesthacht is looking for a highly motivated Scientist (m/f) with knowledge and experience in modelling and data analyses. The position is initially limited to 3 years. The place of employment is Geesthacht.

The successful candidate is expected to conduct research focused on both data analyses and numerical simulations. A strong emphasis will be laid on extremes, and improving predictability in the coastal areas. Ability and willingness to work in international and interdisciplinary teams is desirable.

Candidates holding a University degree in physics, mathematics, physical oceanography, atmospheric sciences, environmental sciences, or related disciplines are invited.

Closing date for applications is 15th February, 2018

==> detailed information of this job offer


Im neuen Jahr

geht es hier weiter in unserem Küstenforschungsblog 🙂 Zwar nicht direkt zu Beginn 2018, denn im Januar steht das Institut für Küstenforschung unter dem Zeichen der Begutachtung unserer wissenschaftlichen Ergebnisse der vergangenen 4 Jahre durch ein international besetztes GutachterInnen-Team. Wir sehen der Begutachtung zuversichtlich entgegen und werden im Blog darüber berichten.

Deshalb bedanken wir uns bei unseren Lesern für die Geduld und freuen uns auf ein Wiederlesen im Februar 2018!

Screenshot hzg.de

Zum Jahresausklang empfehlen wir das aktuelle Magazin in2science #5. Das Titelbild ist ein Vorgeschmack auf die Fotostory aus der Küstenforschung (ab Seite 6). Begleiten Sie unsere Kollegen/innen bei ihrer Probennahme in der Ostsee auf der Suche nach Schadstoffen und die weitere Aufarbeitung der Proben im Labor.

Darüber hinaus enthält das Magazin viele weitere interessante Beiträge aus den Bereichen der Küsten- und Materialforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht.


Die Rohre

Foto: Ina Frings

auf unserem letzten Freitagsfoto zeigten tatsächlich die Vorbereitungen für eine Strandaufspülung, wie einige Leser richtig vermuteten. Das ist eine Maßnahme aus dem Küstenschutz, um einen Strand vor Sturmfluten zu schützen und wird mit dem Oberbegriff Sandvorspülung bezeichnet. Die Strandaufspülung ist eine Variante, bei der ein Saugbaggerschiff vor der Küste Sand vom Meeresboden aufnimmt und dieser im weiteren Verlauf durch die Rohrleitung an den Strand gespült wird. In Deutschland wird diese Maßnahme des Küstenschutzes in Form von Strandaufspülungen hauptsächlich auf den Inseln Sylt und Norderney eingesetzt.


Podiumsdiskussion „Wortwechsel“

Screenshot deutschlandfunkkultur.de

beim Deutschlandfunk Kultur:

Wirbelstürme, Gletscherschmelze, Starkregen. Was können wir tun?

Sind wir mitten drin im Klimawandel?

Die Zahl der „Starkwetterereignisse“ hat zugenommen, ihre Intensität auch. Das hat Folgen – im Zweifel für die ganze Menschheit. Die Schäden sind immens. Wäre es nicht besser, jetzt Geld einzusetzen, um solche Ereignisse zu vermeiden, als hinterher für Reparatur und Wiederaufbau?

Aber was können wir Menschen wirklich gegen Naturgewalten tun? Sind wir mitten drin im Klimawandel? Und welche Möglichkeiten hat Deutschland als Akteur in einer globalisierten Politik? Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:

  • Claudia Kemfert, Energie-Expertin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
  • Mojib Latif, Klimaforscher am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
  • Hans von Storch, Professor am Institut für Meteorologie der Universität Hamburg
  • Harald Welzer, Sozialpsychologe, Direktor der Stiftung „Futurzwei“

==> zum Podcast der Podiumsdiskussion „Wortwechsel“

(Quelle: Deutschlandfunk Kultur)


Eine weitere Fundmeldung

zu unserer Flaschenpost Aktion erreichte uns von Familie S. aus Göttingen:

… jetzt wollen wir uns endlich mal in Sachen Flaschenpost bei Ihnen melden. Unsere Kinder haben im Juli eine Flaschenpost geschrieben, als Sie in Sassnitz im Hafen lagen. Die Flaschenpost unserer Tochter wurde tatsächlich gefunden! So erhielten wir Anfang August sehr nette Post … dass die Flaschenpost am 25.07.2017 am Strand in der Nähe von Bansin (Insel Usedom) … gefunden wurde. Da war die Freude natürlich groß! Jetzt hoffen wir nur noch, dass auch die Flaschenpost unseres Sohnes irgendwo wieder auftaucht.

Dafür drücken wir natürlich ganz fest die Daumen. Wir freuen uns riesig über die Nachricht der Fundmeldung, herzlichen Dank! Hier auf der Karte sehen wir nochmal, wo schon Flaschenposten gefunden wurden (ebenfalls am 25.07.). Und in der Nähe von Bansin sind es nun 2 Funde 🙂

© OpenStreetMap-Mitwirkende (CC BY-SA 2.0) http://www.openstreetmap.org


Publications

Zhang W. & Wirtz K. (2017): Mutual dependence between sedimentary organic carbon and infaunal macrobenthos resolved by mechanistic modeling. Journal of Geophysical Research: Biogeosciences, 122. DOI:10.1002/2017JG003909

Abstract:

The mutual dependence between sedimentary total organic carbon (TOC) and infaunal macrobenthos is here quantified by a mechanistic model. The model describes (i) the vertical distribution of infaunal macrobenthic biomass resulting from a trade-off between nutritional benefit (quantity and quality of TOC) and the costs of burial (respiration) and mortality, and (ii) the variable vertical distribution of TOC being in turn shaped by bioturbation of local macrobenthos. In contrast to conventional approaches, our model emphasizes variations of bioturbation both spatially and temporally depending on local food resources and macrobenthic biomass. Our implementation of the dynamic interaction between TOC and infaunal macrobenthos is able to capture a temporal benthic response to both depositional and erosional environments and provides improved estimates of the material exchange flux at the sediment-water interface. Applications to literature data for the North Sea demonstrate the robustness and accuracy of the model and its potential as an analysis tool for the status of TOC and macrobenthos in marine sediments. Results indicate that the vertical distribution of infaunal biomass is shaped by both the quantity and the quality of OC, while the community structure is determined only by the quality of OC. Bioturbation intensity may differ by one order of magnitude over different seasons owing to variations in the OC input, resulting in a significant modulation on the distribution of OC. Our relatively simple implementation may further improve models of early diagenesis and marine food-web dynamics by mechanistically connecting the vertical distribution of both TOC and macrobenthic biomass.