Küstenforschung

Schwimmende Seezeichen auf dem Trockenen

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Foto: Ina Frings

zeigte unser letztes Freitagsfoto. Der umgangssprachliche Begriff „Boje“ trifft es nicht so ganz. Diese schwimmenden Seezeichen fallen unter den Oberbegriff der Schifffahrts- oder Seezeichen und dienen als Navigationshilfen in der Schifffahrt. Innerhalb der Gruppe schwimmender Seezeichen wiederum gehören sie zur Art der (Markierungs)Tonnen. Auch hier gibt es unterschiedliche Ausprägungen. Die auf dem Foto gezeigten Exemplare sind so genannte Spierentonnen.

Die Ansammlung solcher Seezeichen findet man auf einem Tonnenhof – auf dem Foto ist ein Stück Tonnenhof von Norderney zu sehen. Dort werden schwimmende Seezeichen gelagert und gewartet, bis sie das nächste Mal wieder ausgebracht werden. Die Spezialschiffe heißen dementsprechend Tonnenleger, weil ihre vorrangige Aufgabe das Einholen und Ausbringen von schwimmenden Seezeichen ist. Wobei an Untiefen, die zu flach für Tonnen sind, so genannte Pricken gesetzt werden.

 

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