Küstenforschung

Integrative Studien im Fluss-Meer Kontinuum

Beitrag (Text und Fotos) von Sina Bold, Abteilung Aquatische Nährstoffkreisläufe

Erfolgreiche neue Session “Integrative Studien im Fluss-Meer Kontinuum” bei der Generalversammlung der European Geoscience Union in Wien

Wie funktionieren Fluss-Meer Systeme? Wie verändern sie sich durch menschliche Drücke? Was ist sind die Einflüsse von Prozessen im Einzugsgebiet auf Flüsse und auf das angrenzende Küstenmeer und vice versa? Diese Fragen bildeten die Grundlage für die neue Session „Integrative Studien im Fluss-Meer Kontinuum“ bei der Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU), die vom 8.-13. April in Wien stattfand.

Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) haben zu der Session beigetragen, die mit dem Forschungsinfrastrukturvorhaben DANUBIUS-RI assoziiert ist, an dem das HZG ebenfalls beteiligt ist. Die Session bot eine wissenschaftliche Plattform für den Austausch von Forschungsergebnissen, die sich mit dem Fluss-Meer Kontinuum beschäftigen. Die Initiatorin der Session, Jana Friedrich (HZG), möchte gerne „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Fluss-, Küsten- und Meeresforschung zusammenbringen“.

Am 12. April haben über 60 Interessierte an der Session teilgenommen, um sich über aktuelle Ergebnisse zu informieren und diese zu diskutieren. Die sechs Vorträge reichten von Modellierungen der Hydrodynamik und biogeochemischen Prozessen in komplexen Fluss-Meer Systemen, über die Auswirkungen von Extremereignissen auf die angrenzenden Küstenmeere (Onur Kerimoglu, HZG), bis zur Dynamik von Phytoplankton, Kohlenstoff und Nährstoffen sowie dem Transport von organischen Schadstoffen in Fluss-Meer Systemen (Pu Wang, HZG).

Danach wurden über 15 Poster in einer der großen Posterhallen präsentiert, wo interessierte Wissenschaftler mit den jeweiligen Autoren der Poster direkt vor Ort reden konnten. Zum Beispiel, gab Jana Friedrich (HZG) einen Überblick zu dem Forschungsinfrastrukturvorhaben DANUBIUS-RI, Sina Bold (HZG) stellte die Ideen und Pläne für die Elbe-Nordsee Supersite vor, Annika Eisele (HZG) präsentierte Auswertungen von Langzeit-Daten zur Stickstoff-Dynamik im Elbe Ästuar und Tina Sanders (HZG) zeigte Ergebnisse zu Stickstoffprozessen im Sediment und Wasser in Elbe und Ems.

Die Beschreibung der Session sowie die Liste der Vorträge und Poster, können Sie hier herunterladen (in Englisch).

==> EGU 2018 Session Integrative studies of the River-Sea-Continuum

Wir danken den Forschenden, die Vorträge und Poster präsentiert haben, und der Wissenschaftsgemeinde für ihr Interesse, ihre Fragen und Anmerkungen während der Session. Wir freuen uns bereits auf die Generalversammlung der EGU im Jahr 2019 sowie auf viele weitere interessante Beiträge und Diskussionen zu der Session „Integrative Studien im Fluss-Meer Kontinuum“.

Anprechpartnerin:

Dr. Jana Friedrich, Abteilungsleiterin Aquatische Nährstoffkreisläufe

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.