Küstenforschung

Chemische Umweltverschmutzung

Grafik: eskp.de, CC BY 4.0

Sie sind überall. Die Rede ist von POPs (Persistant Organic Pollutants): Langlebige organische Schadstoffe, die aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften sehr stabil sind und somit in der Umwelt nur sehr langsam bzw. praktisch gar nicht abgebaut bzw. umgewandelt werden. Sie besitzen eine gewisse Flüchtigkeit und neigen dazu, sich an Partikel anzuhaften. Deshalb sind sie in allen so genannten Umweltkompartimenten vertreten: sowohl in der Gasphase, an Partikeln in der Luft, gelöst oder an Partikeln im Wasser, in Sedimenten und Lebewesen (Biota).

Und es kommen immer neue Verbindungen auf den Markt. Denn sie werden in unzähligen Bereichen eingesetzt, z.B. als Flammschutzmittel, im Pharmabereich, in Kosmetika, als Pestizide, als Tenside und in der Textilindustrie.

Auf der Wissensplattform „Erde und Umwelt“ (ESKP) werden in einem zweiteiligen Interview mit Prof. Dr. Ralf Ebinghaus, Leiter der Abteilung Umweltchemie, die Probleme und Zusammenhänge aufgezeigt. Woraus sich seine berechtigte Frage ergibt: Warum ist chemische Verschmutzung nicht ein genauso großes Thema wie der Klimawandel oder die Malariabekämpfung?

==>  1. Teil des Interviews Und was kann Ihre Outdoor-Jacke?

==>  2. Teil des Interviews Ein langes Leben überall

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