Küstenforschung

Ohne Osternest

Foto: Ina Frings

das wir künstlich gebastelt hatten, geht einem sofort ein Licht auf, was auf unserem letzten Freitagsfoto zu sehen war: eine Glühbirne. Bei Strandspaziergängen kann man schon mal die Fassung verlieren angesichts der Müllschwemme.

Das weitaus größte Problem mit mittlerweile fast 75 % Anteil stellt der Plastikmüll dar, der nicht nur die Strände, sondern auch die Meere bedroht. Der WWF widmet sich sehr anschaulich und ausführlich diesem Thema: Das kann kein Meer mehr schlucken: Unsere Ozeane versinken im Plastikmüll.

Beim Appell zum Handeln geht einem zwangsläufig das Licht auf: Vermeiden steht am Anfang der Kette, denn der Müll wird an Land produziert und gelangt durch unterschiedliche Eintragswege in die Meere. Müll wird sogar verschifft in andere Länder zur vermeintlichen Entsorgung, doch auch das wird zunehmend problematischer: Was tun mit unserem Müll, den China nicht mehr nimmt? fragt die WELT.

Verdrängen lässt sich das globale Umweltproblem nicht, es reicht bereits der Blick auf hiesige Breitengrade, wie die aktuelle Meldung des BMBF im Rahmen des FONA-Projekts aufzeigt: 73 Prozent der Tiefseefische im Nordwestlichen Atlantik haben Plastik im Bauch.

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