Küstenforschung

Von Scharhörn bis Oortkaten

Lachgas-Laser, Wasserschöpfer, Kastengreifer – auf einer Messkampagne auf der Elbe kamen viele Forschungsgeräte zum Einsatz. Fünf Wissenschaftler aus der Küstenforschung sind für vier Tage auf dem Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ unterwegs gewesen. Die Fahrtleiterin Dr. Tina Sanders und ihr Team kommen aus der Abteilung Aquatische Nährstoffkreisläufe. Ziel ihrer Messkampagne: eine Massen- und Isotopenbilanz für Stickstoff im Elbe-Ästuar und der angrenzenden Küstenregion aufstellen.

Die Fahrt führte die Wissenschaftler auch am Hamburger Hafen vorbei. Foto: Sina Bold / HZG

Erhöhte Nährstoffeinträge

Stickstoff ist von großer Bedeutung für das Ökosystem. Deshalb untersuchen die Forscherinnen und Forscher den Stickstoffkreislauf mit all seinen Prozessen. Allerdings gilt auch hier: Alles in Maßen – zu viel Stickstoff ist schädlich für Gewässer. Das Problem: Insbesondere durch die Landwirtschaft werden mehr Nährstoffe in die Flüsse, in diesem Fall in die Elbe eingetragen. So wird das Gewässer überdüngt, Algen wachsen im Übermaß, sterben ab, Bakterien zersetzen die Algen, verbrauchen dabei mehr Sauerstoff als dem Gewässer gut tut und es kommt zu einer Sauerstoffarmut, die sich wiederum auf andere Lebewesen auswirkt (s. auch unser Highlight Thema Nährstofffracht aus dem Binnenland)

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