Küstenforschung

Unterwegs auf der „Heincke“

Beitrag von Dr. Klas Ove Möller, Abteilung In-situ Messsysteme

Die Kooperation und meine damit verbundene Teilnahme an der Forschungsreise des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICMB)  als Wissenschaftler vom Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht ergab sich hauptsächlich aus der Zusammenarbeit beider Institute im Rahmen des EU-Projekts NeXOS (Next Generation Web-Enabled Sensors for the Monitoring of a Changing Ocean).

Innerhalb des Projektes wurden von Wissenschaftlern beider Institute neue Sensoren entwickelt, hauptsächlich zur Messung verschiedener Parameter der Phytoplankton Abundanz und Diversität, welche auf dieser Forschungsfahrt ihren ersten “Härtetest” erfahren. Außerdem kommt es innerhalb des Projektes auch zu einer Präsentation, zu der andere Projektpartner für einen Tag von der norwegischen Insel Runde aus an Bord kommen werden.

Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Reise liegt darin, das Phytoplankton an der nur wenige Zentimeter bis Meter tiefen Meeresoberfläche sowie deren Einfluss auf die CO2 Flüsse zwischen Ozean und Atmosphäre zu erfassen. Der Fokus meiner Arbeit ist der Transport und Austausch von gebundenem Kohlenstoff als so genannter „marine snow“ in den hochproduktiven küstennahen Meeresgebieten sowie der Wechselwirkung mit dem offenen Ozean und ist daher eng an die Arbeit der Wissenschaftler vom ICMB gekoppelt.

Nach eher unruhigeren Bedingungen und Wellen im Atlantik bietet das spiegelglatte Wasser im Sognefjord beste Forschungsbedingungen zum Beproben der obersten Wasserschicht.

Foto: HZG / Klas Ove Möller

 

Foto: HZG / Klas Ove Möller

 

Neue Sensoren gekoppelt an das FerryBox System des HZG. Foto: HZG / Klas Ove Möller

==>  nwzonline Auf der Spur kleiner grüner Teilchen
==>  aktuelles Blog zur „Heincke“ Fahrt HE491

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.