Küstenforschung

Mitarbeiter stellen sich vor: Raimo Kopetzky

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Kurz nach der Schule habe ich eine Ausbildung als Elektromechaniker in Leipzig absolviert und danach mehrere Jahre in einer Firma für Aufzugtechnik in der elektronischen Abteilung gearbeitet.

Eines Abends – nach einigen Gläsern Rotwein – kam ich dann zu der Entscheidung, dass da vielleicht doch noch etwas Entwicklungspotential vorhanden sein könnte. Daraufhin habe ich mein Abitur im zweiten Bildungsweg am Abendgymnasium absolviert und anschließend Umweltwissenschaften in Lüneburg studiert (Schwerpunkt: Umweltchemie). Als zu Beginn meiner Diplomarbeitsphase reihenweise die analytischen Geräte ausfielen, habe ich dann festgestellt, dass ich mein elektrotechnisches/elektronisches Wissen doch noch verwenden kann . . .

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Mein Arbeitsalltag ist sehr abwechlungsreich, und ich kann meine Zeit und die zu erledigenden Arbeiten größtenteils selber einteilen. Neben den üblichen Büroarbeiten am Computer schraube ich viel an unzähligen Geräten herum (ScanFish, Glider und meine Lieblingsboje), bin einige Male im Jahr auf Messkampagnen mit der „Ludwig Prandtl“ oder „Heincke“ unterwegs, präsentiere Schüler- und Lehrergruppen unsere Geräte und kämpfe mich qualitätssichernd durch die gesammelten Daten der Messkampagnen. Von Zeit zu Zeit kann ich auch mein chemisches Wissen etwas anwenden, da ich für einige Kalibrierarbeiten an unseren Geräten mitverantwortlich bin.

Was ist Ihr großes Ziel? / Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Vielleicht gibt es nicht das große Ziel und den größten Erfolg, sondern eher die ganz vielen kleinen Erfolge: Wenn bei einer Messfahrt alle Geräte zuverlässig ihre Daten abliefern und den Einsatz ohne größere Ausfälle und Verluste überstehen, ist das schon sehr beruhigend und ein Ansporn für die nächsten Kampagnen.

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Sollte ich mal – trotz Schnee und Sturm – nicht im Institut erscheinen, gibt es genau zwei Möglichkeiten: Entweder ich bin auf einer Schiffskampagne oder mit meinem Fahrrad irgendwo im Wald, im Schlamm oder Schnee versunken. Das ist vielleicht mein Markenzeichen: Ich liebe Fahrad fahren und das völlig unabhängig vom Wetter oder dem Untergrund.

 

Foto: privat

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