Küstenforschung

Zehn Sonden

Ein Kommentar

Foto: HZG / Martina Heineke

an einer Schleppkette waren auf dem letzten Freitagsfoto zu sehen. Genauer gesagt zehn Multi Parameter Speicher Sonden CTD 48M. Unsere Wissenschaftler nutzen die Sonden, um über ihre vier Eingangskanäle physikalische, chemische und optische Parameter im Wasser zu erfassen.

Im Mai 2015 waren die Sonden das erste Mal im Einsatz. Während der Expedition Uhrwerk Ozean in 2016 haben die kleinen CTDs, an einer Schleppkette befestigt, vom Schnellboot „Eddy“ und von der „Ludwig Prandtl“ aus wichtige Messdaten zur Temperatur, Leitfähigkeit, Sauerstoffkonzentration und zum Chlorophyllgehalt in unterschiedlichen Tiefen im Wasserkörper eines submesoskaligen Wirbels (bis zu 10 km Durchmesser) vor Bornholm gemessen.

Schleppkette im Wasser. Foto: Matthias Krüger

Das Experiment lieferte Erkenntnisse über die Temperaturunterschiede im Wirbel und die Menge an Energie, die im Wirbel vorhanden ist. Es wird vermutet, dass die Wirbel einen großen Einfluss auf die Zirkulation und die Nahrungskette im Meer haben. Was genau in den Wirbeln passiert, will das Forscherteam nun durch weitere Untersuchungen – unter anderem mit den Sonden – herausfinden.

Illustration zum Einsatz der Sonden an der Schleppkette als Teil der Expedition Uhrwerk Ozean. Quelle: HZG

 

Ein Kommentar zu “Zehn Sonden

  1. Aha, so ist das also! 😉

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