Küstenforschung

Das Freitagsfoto

5 Kommentare

Auf den ersten Blick wird man bei diesem Freitagsfoto stutzig. Das soll ein Gerät aus der Küstenforschung sein? Das sieht eher aus wie…na, woran erinnert einen diese Apparatur?  Und welches ist ihr eigentlicher Zweck? Man beachte auch das gelbe Seil oben rechts im Bild, denn das gehört mit dazu.

Foto: HZG / Martina Heineke

Wir wünschen viel Spaß beim Mitraten und ein schönes Maiwochenende!

5 Kommentare zu “Das Freitagsfoto

  1. Habt ihr gleich Kaffeepause? Okay, dann kann ich ja mal von den Pirouetten beim Freitagsfotorätselraten erzählen, es soll ja was zum Schmunzeln geben. 😉

    Also, mein erster Gedanke beim Anblick der vielen Zylinder war, dass es sich um Probenbehälter eines demontierten Kranzwasserschöpfers handeln könnte.

    Nur haben die an beiden Enden Ventile und keinen „Schwanz“ mit Stabilisierungflossen. Es musste also etwas sein, was von einem Schiff geschleppt wird. Oder sich zumindest in einer Wasserströmung ausrichten soll.

    Nächste Idee: Hydrophone. Ich hatte nämlich mal einen Film über seismische Erkundungen im Mittelmeer gesehen, wo eine lange Kette von Hydrophonen hinter dem Schiff hergeschleppt wurde, die dann die unterschiedlichen Echos von Schallwellen aufzeichneten. Die Delfine werden sich über die vielen Dynamitladungen gefreut haben, die da in regelmäßigen Abständen über Bord gingen…
    Das gelbe Kabel würde passen. Aber Hydrophone sehen nun wirklich anders aus, wie eine Bildrecherche ergab.

    Und damit war ich mit meinem Latein am Ende. 😦

    Aber steht da auf den Zylindern nicht was drauf? Vielleicht sogar, was es ist? 🙂

    Also: das Bild kopieren, umdrehen, vergrößern. Neben der Sicherheitskennung CE (es handelt sich mit Sicherheit nicht um Raketen!) war nur undeutlicher Pixelkram zu erkennen. Aber es ließ sich ahnen, dass es die Herstellerfirma war. Die Wörter konnte ich wirklich nur raten! Und – ping! – die Suche im Internet förderte auf Anhieb eine Spezialfirma zu Tage, die ozeanographische Sonden produziert. Unter anderem CTDs. Die werden üblicherweise in Kombination mit dem oben erwähnten Kranzwasserschöpfer eingesetzt. Und sie haben, wie ich beim Blättern im Webkatalog jener Firma sah, genau solche Anschlüsse am Kopf wie die „Munition“ auf unserem Foto oben. Also müssen es CTD-Sonden sein. Die Firma hat diverse Typen davon im Sortiment, nur konnte ich keine mit solchen Schwanzflossen finden.

    Jetzt brauchte ich nur noch eine Erklärung für diese Stabilisierungsflossen und einen Grund dafür, so viele CTDs gleichzeitig einzusetzen. Da paarten sich dann die Eindrücke aus der Lektüre dieses Blogs mit meiner Phantasie. Was da raus kam, hatte ich ja schon geschrieben. Und nun bin ich gespannt, was es wirklich ist. 🙂

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    • Lieber Peter, du hast natürlich ganz richtig gelegen mit deiner Vermutung. Noch eine kurze Erklärung zu den „Schwanzflossen“ direkt von Martina Heineke, einer der Wissenschaftlerinnen an Bord: „Damit sich die CTD in der Strömung stabil ausrichtet und die Messfühler geschützt werden, sind die Stabilisierungsflossen angebracht.“ Viele Grüße Jessica

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  2. Dieses mal ist es schwer. Aber ich glaube, ich bin nahe dran. 😉

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    • Ich nehme mal an, dass diese Dinger mit drei Buchstaben beim Namen gerufen werden. Und dass diese drei Buchstaben ihre Aufgaben beschreiben, nämlich die Leitfähigkeit des Wassers, die vom Salzgehalt abhängig ist und die Temperatur zu messen. Und zwar in verschiedenen Tiefen.

      Dass gleich ein ganzes Arsenal davon bereitliegt, erkläre ich mir so, dass auf einer bestimmten Messtrecke synchron fortlaufend, also gleichzeitig in verschiedenen Tiefen gleichzeitig gemessen wird, so dass relativ zügig ein ganzes Profil eines Wasserkörpers, z. B. das Schnittbild eines Wirbels oder einer Wassermassengrenze, erstellt werden kann.

      Wie nah bin ich dran? 🙂

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