Küstenforschung

An der Südspitze der Insel Pagensand

Foto: Marcus Reckermann

in der Elbe verrichtete das Leuchtfeuer, dass auf dem letzten Freitagsfoto zu sehen war, bis in unser Jahrtausend seinen Dienst. Seither steht es, wie von unseren Lesern richtig erkannt, im Museumshafen in Hamburg-Övelgönne. Der Elbe ist es trotz Umzugs also treu geblieben.

Erbaut wurde das etwa 12 Meter hohe Leuchtfeuer im Jahr 1934. Im November des selben Jahres ging es auf der Insel Pagensand in Betrieb. Nicht nur der Anstrich wechselte mit den Jahren von gestreift zu komplett rot. Auch die Betriebsart des Feuers ging mit der Zeit – von Flüssiggas über Propangas bis hin zum elektrischen Betrieb ab 1965.

Vor fast genau zwei Jahren, am 13. April 2015 wurde der mittlerweile außer Betrieb genommene Leuchtturm vom Schwimmkran „Karl Friedrich Steen“ abgeholt. Nach einer gründlichen Sanierung bei Blohm&Voss wurde er am 21. November 2015 im Museumshafen Övelgönne aufgestellt – auf den Monat genau 81 Jahre, nachdem er auf der Insel Pagensand in Betrieb gegangen war.

(Quelle: Museumshafen Övelgönne e.V.)

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