Küstenforschung

Eiertrullern

Foto: Ina Frings

oder Eiertrüllen nennt man den ostfriesischen Brauch, der am Ostersonntag an den Küsten von Kindern und nicht selten auch von Erwachsenen am Deich, in den Dünen oder anderen Erhebungen mit den Ostereiern gespielt wurde.

Hierbei werden Bahnen in den Sand gebaut, auf denen man die Eier herunter rollen lässt. Derjenige, dessen Ei unbeschadet am weitesten rollt, ist der Sieger und gewinnt die Eier der Mitspieler. Heutzutage wird Eiertrullern aus Naturschutzgründen auch auf künstlich aufgeschütteten Sanddünen am Strand angeboten. (Quelle: Wikipedia)

War es also vielleicht doch kein Zufall, dass der Osterhase aus unserem Freitagsfoto beim Entwischen so viele Eier in und an den Dünen Borkums verloren hat? Wollte er vielleicht schon eine Runde Eiertrullern ausprobieren? Wir wissen es nicht. Wohl aber, dass alle Leser richtig lagen, die 12 Eier gezählt haben.

Vielen Dank fürs fleißige Zählen und Kommentieren!

 

Und schwups waren die Eier wieder eingepackt. Foto: Ina Frings

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.