Küstenforschung

Küstenmetropolen senken sich

Screenshot ESKP Website

Ein Großteil der Weltbevölkerung lebt in Küstenregionen, die nur knapp über dem Meeresspiegel liegen. Nicht nur der ansteigende Meeresspiegel droht als Gefahr, sondern ebenso eine Absenkung des Bodens. Auf der Wissensplattform „Erde und Umwelt“ (ESKP) beschreibt Dr. Mahdi Motagh (Helmholtz-Zentrum Potsdam –  Deutsches GeoForschungsZentrum) in seinem Artikel die vielfältigen Ursachen, die zu einer Absenkung führen. Davon sind nicht nur Mega-Cities wie Shanghai, Bangkok, Jakarta und New Orleans betroffen, doch anhand dieser Beispiele sind Ursachen und Wirkung anschaulich dargestellt.

Vor einem Jahr um diese Zeit gab es noch Gebiete in Jakarta, die 15 cm höher lagen. Eine der Ursachen liegt im enormen Abpumpen von Grundwasser. Ändert der Mensch die Druckverhältnisse im Untergrund, kann sich der Boden fast unbemerkt absenken. Es kann aber auch ganz schnell gehen – in extremen Fällen bis zu 30 cm pro Jahr. Davon sind vor allem Mega-Cities betroffen, die in Flussdeltas oder im Küstenflachland liegen. Die Gefahr eines ansteigenden Meeresspiegels ist vielen Menschen schon bekannt. Doch die lokale Absenkung des Bodens könnte das wesentlich bedrohlichere Szenario werden. Denn nicht nur das Überflutungsrisiko steigt. (Quelle: ESKP)

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