Küstenforschung

Eine Secchi-Scheibe

Foto: HZG / Ina Frings

Foto: HZG / Ina Frings

wurde auf unserem letzten Freitagsfoto vom Schiff aus zu Wasser gelassen. Bei der Secchi-Scheibe handelt es sich sozusagen um ein Urgestein in der Gewässerkunde. Denn sie wurde bereits Mitte des 19. Jahrhundert erfunden. Seither wird sie eingesetzt, um schnell und einfach die Sichttiefe in einem Gewässer zu bestimmen.

Die Scheibe ist an einer Schnur oder Stange mit Längenmarkierung befestigt. Sie hat an der Unterseite der Befestigung ein Gewicht, so dass sie waagerecht in das Gewässer abgesenkt werden kann. Die Sichttiefe wird durch das Herablassen bis zu dem Punkt ermittelt, an dem die Scheibe für das Auge nicht mehr sichtbar ist. Das Hinaufziehen auf halbe Sichttiefe und die Bestimmung der Farbe, die nun über der Scheibe sichtbar ist, lässt eine Charakterisierung des Gewässers auf Trübung und Inhalt  z.B. mineralischer Stoffe oder Plankton-Organismen zu.

Die Secchi-Scheibe eingetaucht ins Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe eingetaucht ins Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe über Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe über Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

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