Küstenforschung

Brrrr

20161108_123946Auf unserem letzten Freitagsfoto ging es frostig zu. Dazu hatten wir gefragt, wieviele Frosstage es eigentlich in Norddeutschland überhaupt so im Jahr gibt und wie sich deren Anzahl durch den Klimawandel in Zukunft verändern könnte.

Wer den Norddeutschen Klimamonitor aufgerufen hat, ist der Antwort auf die erste Frage wahrscheinlich schnell auf die Schliche gekommen: 69 Frosttage gibt es im Mittel in Norddeutschland heute pro Jahr.

Um in die mögliche Zukunft zu schauen war der Norddeutsche Klimaatlas die richtige Adresse. Hier kann man erfahren, dass sich die Anzahl der Frosttage in Norddeutschland bis zum Jahr 2100 um 14 bis 60 Tage verringern könnte.

Das Norddeutschland des 22. Jahrhunderts könnte also ziemlich arm an Frosttagen werden. Wem diese Antworten denkbar leicht fielen, für den hatten wir noch eine Zusatzfrage. Und zwar, was einen Frosttag von einem Eistag unterscheidet. Auch diese Information findet man in den beiden Klimaatlanten.

Ein Frosttag ist definiert als ein Tag, an dem die Temperatur innerhalb eines Tages mindestens einmal unter die 0 °C-Marke fällt, oder anders ausgedrückt: Tmin < 0 °C. An einem Eistag dagegen steigt die Temperatur innerhalb eines ganzen Tages nicht einmal über die 0 °C-Marke. Es bleibt also den ganzen Tag über kälter als 0 °C oder anders ausgedrückt: Tmax < 0 °C.

Und nun, da die Theorie geklärt ist, heißt es vorerst erst einmal: Tmin deutlich > 0 °C! 🙂

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