Küstenforschung

Mitarbeiter stellen sich vor: Franziska Heydebreck

Ein Kommentar

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Ich habe mich schon immer für umweltrelevante Themen interessiert, habe jedoch zunächst an der TU Braunschweig Lebensmittelchemie studiert. Glücklicherweise liegen die Lebensmittelchemie und die Umweltchemie fachlich gar nicht so weit auseinander, sodass ich problemlos meine Diplomarbeit zum Thema „Plastikadditive in Sedimenten“ in der Abteilung „Umweltchemie“ anfertigen konnte. Mir hat die Arbeitsatmosphäre und die Thematik dann so gut gefallen, dass ich mich vor drei Jahren entschlossen habe, eine Promotion zu beginnen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Jeder Tag gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Zu Beginn eines Projektes bin ich oftmals eine längere Zeit auf Probennahme. Wenn man alle Proben genommen hat, steht man mehrere Tage im Labor, um die Proben aufzuarbeiten. Im Anschluss werden die Proben mit dem Messgerät analysiert, und die Ergebnisse werden dann ausgewertet und publiziert. Jeder Abschnitt macht Spaß, aber ich freue mich jedesmal – nachdem ich längere Zeit am Schreibtisch verbracht habe – bald wieder Proben zu nehmen und im Labor stehen zu können.

Was ist Ihr großes Ziel?

Beruflich möchte ich einfach jeden Tag mit Spaß und Freude an die Arbeit gehen.

Mein persönliches Ziel: Ich möchte gerne die Big 6 Marathon Majors laufen, da fehlen mir noch Berlin, Boston, Tokio und Chicago.

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Ich habe für meine Forschungsaufenthalte in China im Vorfeld etwas Chinesisch gelernt. Ich habe mich jedesmal sehr gefreut, wenn ich mich auf Chinesisch unterhalten konnte und die Leute mich sogar verstanden haben. Beim Obstkauf auf dem Markt musste ich auch nicht die Wucherpreise zahlen und konnte verhandeln. Einmal habe ich einem russischen Pärchen aus der Patsche geholfen, die umgerechnet 15€ für zwei Pfirsiche zahlen sollten. Da wurde ich vom Händler gefragt, ob ich Chinesin sei – da war ich schon etwas stolz.

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Ich mag keinen Kaffee – gerade Wissenschaftler sind ja oftmals abhängig von Kaffee. Mein Koffeinlieferant ist grüner Tee. 🙂

270916

Foto: HZG

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