Küstenforschung

Das Freitagsfoto

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Sie übt eine unglaubliche Faszination aus, nicht nur bei Kindern. Einmal die Schiffsglocke läuten …

090916

Foto: HZG / Ina Frings

Läuten zum Spaß wird in der Seefahrt überhaupt nicht gern gesehen/gehört. Und außerhalb des Schiffs kann es in manchen Räumlichkeiten sogar finanzielle Konsequenzen haben. Vielleicht ungewollt, weil demjenigen, der geläutet hat, die Spielregeln nicht bekannt waren.

Wenn die Glocke eines Schiffs läutet, hat das je nach Anzahl der Schläge und Dauer bestimmte Funktionen. Für einen davon gibt es sogar einen Fachbegriff. Zusätzlich ist der Handgriff am Schlegel oder Klöppel nicht nur etwas Handfestes, sondern gleichzeitig eine Art Kunsthandwerk. Wie heißt das noch gleich?

Viele Rätselfragen zu unserem Freitagsfoto – wir wünschen viel Spaß beim Knobeln und ein schönes Wochenende!

7 Kommentare zu “Das Freitagsfoto

  1. Pingback: Zur Schiffsglocke | Küstenforschung

  2. Makramee! Wohl aber eher Zierknoten.

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  3. Genau, das Glas. Hat was mit der Wachablösung zu tun. Man muss sich da einhören, aber wenn man das einmal verstanden hat, weiss man, was die Uhr geschlagen hat, so merwürdig die Zählung auch ist.

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  4. Tja, wenn die Glocke nicht auf dem Schiff, sondern über einem Tresen hängt, dann ist das das Zeichen für den Wirt, die Gläser zu füllen. Und dem, der die Glocke angeschlagen hat, die Striche auf den Bierdeckel zu malen.

    Auf dem Schiff gehört, genau genommen, auch ein Glas zur vollständigen Ausrüstung. Allerdings ein ganz anderes. Und beides wurde gleichzeitig bedient. Ob die Seeleute das gerne hörten, kam ganz drauf an. Wenn der Bootsmann dann unter Deck „Raise! Raise! Zurrt Hängematten!“ brüllte, dürften sie weniger erbaut gewesen sein. 😉

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