Küstenforschung

Schwebende Betonkübel

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direkt vor den Bürofenstern des Gebäudes 14 gehören zwar mittlerweile zum Arbeitsalltag, doch jedes Mal schaut man unwillkürlich auf den Baukran mit seinem riesigen Ausleger und möchte dem Kranführer dort oben ein Zeichen geben, dass er in diesem Moment bitte nicht schwingen und wackeln möge. Wobei man bei genauerem Hinsehen feststellt, dass dort oben kein Mensch im Führhaus sitzt. Da muss man schon in die Tiefe schauen und erkennt, dass hier ein Bauarbeiter diesen Kran mit einem – im Vergleich – winzigen Kasten steuert.

Die gefüllten Betonkübel schweben also hinab, um mit ihrem Inhalt festgelegte Abschnitte in der Unterfangung aufzufüllen. Mit Bagger und manuellem Schaufeln wurde ein Teil des Fundaments freigelegt.

Diese Unterfangung wird im so genannten „Pilgerschrittverfahren“ durchgeführt, d. h. es werden nur bestimmte Abschnitte (s. Markierung an der Wand) abgestützt und mit Beton aufgefüllt. Danach trocknen und aushärten lassen und dann kommen die nächsten Abschnitte dran.

Blickrichtung Osten: Dort sind die Schachtarbeiten mit Versorgungsleitungen und Kanalisation fast abgeschlossen. Die einzelnen Elemente des Schachtverbaus werden herausgehoben und danach wird bereits zugeschüttet.

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Weiter Richtung Osten ist ein großer Fortschritt bei der Baugrube für den Neubau 70 zu sehen. Unablässig werden hier die Erdmassen bewegt und abtransportiert.

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