Küstenforschung

Die Löcher werden zu Gruben

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Das IfK-Bautagebuch

und die Erdhaufen immer größer, wobei das ausgehobene Material fein säuberlich sortiert wird. Wie gut, dass die abgewanderten Maulwürfe schlecht sehen können. Sie würden vor Neid erblassen, wie statt ihrer vormals kleinen Hügel nun Berge aus Erdreich ihr altes Revier bevölkern. Die ehemals grüne Oase vor dem Gebäude 14 gehört nun endgültig der Vergangenheit an, auch wenn hier und da noch einige Grashalme und etwas Moos aus den Erdhaufen schauen.

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Der Blick von oben aus Gebäude 14 auf die Ausgrabungen:

 

Vom nördlichen Eingang aus gesehen in südliche Richtung erkennt man, dass neben dem Baggereinsatz zusätzlich von Hand geschaufelt wird. Der Teil des Gebäudes, der für die Unterfangung vorbereitet wird, muss vorsichtig freigelegt werden. Auch wenn man im Büro sitzend manchmal aufgrund der Akustik und Vibration das Gefühl hat, dass die Baggerarbeiten das Gebäude in seinen Grundfesten erschüttern.

Es wird gebaggert, geschaufelt, gehäufelt … und auch wieder zugeschüttet und planiert direkt am Gebäude 14. Doch von einer richtigen Baugrube für den Neubau sind wir noch weit entfernt. Obwohl nicht zu unterschätzen ist, wie viel hier bewegt wird auf engem Raum.

Im Gegensatz dazu wird auf der Baustelle für das neue Gebäude 70 im großen Maßstab gebaggert und der Aushub direkt abtransportiert. Man schafft sich den erforderlichen Platz. Übrigens haben die sog. „Haufwerksanalysen“ ergeben, dass das ausgehobene Material einer Klassifizierung Z0 entspricht. Das bedeutet, es kann uneingeschränkt weiter verwendet werden, da es keine Altlasten oder sonstige Schadstoffe aufweist.

Hier aus der Perspektive mit Blick auf Gebäude 11 in süd/südwestliche Richtung. Da sieht man den Fortschritt deutlicher.

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