Küstenforschung

Die Ruhe vor dem Ende

merian_wochenbericht3_screenshotFür die Forscher ist sie „unfassbar“, die für diese Jahreszeit unerwartete Ruhe auf der Ostsee. Der dritte und der vierte Wochenbericht der Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) auf dem Forschungsschiff „Maria S. Merian“ ist erschienen. In der in diesem Winter recht warmen Ostsee berichten die Experten über eine ganze Serie von Probenahmen für die geologische, biologische und biogeochemische Analyse der Meeressedimente. Damit wurden in dieser Woche die letzten der insgesamt 31 Forschungsstationen in Nord- und Ostsee auf dieser Expedition beprobt.

Danach endete in der letzten Woche die 50. Tour der „Maria S. Merian“. Wissenschaftler mitsamt Schiff kehrten zurück in den Heimathafen Warnemünde. Insgesamt 16 Experten waren gut drei Wochen in Nord- und Ostsee unterwegs, auf einer Route von Bremerhaven über Skagerrak und Kattegat bis Rostock. Im Mittelpunkt der Messungen standen Analysen der freigesetzten Nähr- und Schadstoffe wie Schwermetalle oder Mikroplastik sowie die Auswirkungen des Klimawandels in der Region.

Auf dieser Sonderseite des IOW sind sämtliche Wochenberichte sowie eine eindrucksvolle Bildergalerie von der Expedition zu sehen.

 

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