Küstenforschung

Mein Tag im Labor

Ein Kommentar

Dieser Beitrag wurde komplett mit Text und Fotos von unserem Schülerpraktikanten Lennart erstellt. Herzlichen Dank!

Bevor ich heute ins Reinraumlabor konnte, musste ich mir einen Kittel, rote Schuhüberzieher und eine Schutzbrille zur Sicherheit anziehen, damit kein Dreck von draußen reinkommt und die Proben nicht verschmutzt werden. Aber auch zu meiner Sicherheit, damit meine Augen nicht verletzt werden. Melanie, das war meine Betreuerin im Labor, war gerade dabei alles vorzubereiten, um die vorbereiteten Proben aus den Flüssen Oder und Peene zu analysieren.

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Zuerst hat sie alle Gegenstände, mit denen wir arbeiten, mit Methanol gesäubert. Das kann man nur unter dem Abzug machen, damit die Gase schnell entweichen können und man sie nicht einatmen kann.

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Danach haben wir die Proben über einem Gestell mit Glasröhrchen verbunden.

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Nun haben wir mit einer Pipette Methanol auf die Proben gegeben, damit sich die Substanzen herauslösen. Dies hat ungefähr 5 Minuten gedauert, denn Melanie hat etwas nachgeholfen. Nachdem das durchgelaufen war, haben wir eine Flüssigkeit eingegeben, die nennt sich „interner Standard“. Das hat Melanie mit einem bestimmten Messgerät ganz genau abgemessen.

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Nun wurde wieder Methanol mit einer Pipette eingeführt. Und dann konnten wir bereits sehen, wie es Tropfen für Tropfen in die Glasröhrchen gelaufen ist. Das Ganze nennt man „Eluieren“, das ist der Prozess des Herauslösens der Substanzen, hat mir Melanie gesagt. Als die ganze Flüssigkeit in den Glasröhrchen war, konnten wir die Proben unter eine Maschine stellen, in der Stickstoff das Methanol verdunstet hat.

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Ein Kommentar zu “Mein Tag im Labor

  1. Eine anschauliche Schilderung! Danke, Lennart! 🙂

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