Küstenforschung

Nachhaltige Nutzung des Ostseeraumes ermöglichen

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BaltSpace heißt ein aktuelles Projekt, in dem die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Werkzeuge zur Unterstützung der maritimen Raumordnung im Vordergrund steht. Seit diesem Frühjahr arbeiten Wissenschaftler aus fünf europäischen Ländern interdisziplinär zusammen, darunter auch Forscher der Arbeitsgruppe „Sozioökonomie des Küstenraumes“ am Institut für Küstenforschung des HZG. Die maritime Raumordnung gilt als Basis, um eine wachsende Nutzung des Meeresraumes und seiner vielfältigen Ressourcen im Einklang mit einem guten Umweltzustand zu ermöglichen.

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© iStockphoto.com / igmarx

Im Rahmen von BaltSpace soll geklärt werden, was die Umsetzung der maritimen Raumordnung sowohl auf nationaler als auch grenzüberschreitender Ebene im Ostseeraum fördert und einschränkt. Ziel ist die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen maritimen Wirtschaftsbereichen genauso wie zwischen den Anrainerstaaten.

Mitarbeiter Andreas KannenAndreas Kannen, Projektleiter beim HZG, möchte genau dort ansetzen und „auf Grundlage einer sozial- wie naturwissenschaftlich fundierten Analyse Werkzeuge testen, die ökologische, soziale, wirtschaftliche und politische Informationen zusammenführen können“.

Innerhalb des Projekts leiten die HZG-Wissenschaftler das Arbeitspaket „Approaches and tools”, sind aber auch an allen anderen Arbeitspaketen beteiligt. BaltSpace ist auf drei Jahre angelegt und endet im März 2018.

Weitere Details zum Projekt gibt’s hier sowie auf der Projektübersichtsseite der Arbeitsgruppe „Sozioökonomie des Küstenraumes“ und auf der offiziellen Seite des BaltSpace-Projekts.

2 Kommentare zu “Nachhaltige Nutzung des Ostseeraumes ermöglichen

  1. Etwas stört mich, und zwar: Warum wird ein Leuchtturm der Nordsee gezeigt wenn es um die Ostsee geht? Nur weil es ein hübsches Bild ist?

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    • Hallo Hans-Georg,
      natürlich ist es zunächst mal ein „hübsches Bild“, das finden wir auch. Des weiteren sind die Augen unserer LeserInnen außergewöhnlich gut, wie sich hier wieder zeigt. Dieser Turm steht in der Gemeinde Westerhever, die bekanntermaßen an der Nordsee liegt. Unsere Küstenforscher haben ja sowohl Nord- als auch Ostsee im Visier, da wechselt schon mal die ein oder andere Sehenswürdigkeit unverhofft das Ufer. 😉 Wir bitten um Nachsicht und lassen beim nächsten Mal wieder den „Ostseetürmen“ den Vortritt.

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