Küstenforschung

Die Salzwiesen

waren Teil unserer Frage im letzten Freitagsfoto und wurden schnell erkannt. Der Strandflieder auf dem Foto war ein augenfälliges Merkmal einer typischen Pflanzenart in den Salzwiesen.

Salzwiesen sind Pflanzenbestände, die periodisch oder unregelmäßig vom Meer überflutet werden. Sie bilden den Übergang zwischen Land und Wasser und entstehen im Schutz natürlicher Barrieren. Die wichtigste Voraussetzung ist die regelmäßige Zufuhr von Feinmaterial, um Sedimente anzureichern, wozu ein ausreichender Tidenhub notwendig ist.

Weltweit gibt es Salzwiesen, da jeder Kontinent über flache Küsten mit Gezeiteneinfluss verfügt. Man unterscheidet 6 verschiedene Salzwiesentypen, was abhängig von der Lage ist (z.B. Lagune, Ästuar, Leeseite einer Insel usw.). Es gibt sogar Binnen-Salzwiesen, die sich an Stellen bilden, wo salzhaltiges Grundwasser zu Tage tritt.

Nordsee-Salzwiesen werden anhand ihrer Vegetation in unterschiedliche Zonen unterteilt. Charakteristischer Bewuchs sind der Strandflieder, der Strandwermut, die Strandaster und die Portulak-Keilmelde.

Ausführliche weiterführende Informationen gibt es bei Wikipedia. Wir haben noch eine kleine Auswahl an Fotos von Salzwiesen an der Leeseite einer Nordseeinsel zu unterschiedlichen Jahreszeiten.

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.