Küstenforschung

Die amtliche Seewetterwarnung

240715_01bezogen auf unser Freitagsfoto von letzter Woche sah so aus:

Man kann zu einem ähnlichen Ergebnis kommen, wenn man das Foto betrachtet und die Seegangsskala zu Rate zieht:  „grobe See“ mit einer Seegangsstärke 5.

Zusätzlich kann man noch die Beaufort-Skala der Windstärke ansehen. Es herrscht schon starker Wind.

Die Wellenhöhe beträgt auf dem Freitagsfoto ungefähr 1,5  – und wer die o.a. Tabellen und Skalen intensiv studiert hat, wird nun sagen, dass da irgendetwas nicht zusammenpasst. Laut der Tabellen müssten die Wellen doch höher sein, oder? Wir befanden uns noch im Wattgebiet, wo die Wellen bereits durch Sandbänke stark ausgebremst wurden. Auf offener See sind sie deutlich höher gewesen, wie in den Tabellen angegeben.

Wind und Wellen gehören zusammen. Doch gibt es noch andere Faktoren, die Wellen beeinflussen, und die Berechnung der Wellen ist schon um einiges komplizierter. Dr. Ralf Weiße hat in einem Artikel im Magazin National Geographic Deutschland die Frage beantwortet: Wie entstehen Wellen?

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