Küstenforschung

Open Ship in Büsum

Ein Kommentar

Die „Ludwig Prandtl“ lief morgens in Büsum ein. Sie kam aus Cuxhaven, anders als geplant. Warum und wieso – das werden wir in der Nachlese zur Tour berichten.

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Nach dem Vertäuen am Kai wurde schnell alles aufgebaut und vorbereitet für die Besucher. Und wir hatten regen Zulauf mit interessanten Gästen, anregenden Diskussionen, vielen Fragen und Spaß bei unseren Mitmach-Aktionen. Die Kollegen vom Büsumer FTZ waren mit von der Partie und konnten den Besuchern viele Eindrücke aus ihren Arbeitsgebieten vermitteln.

Hier ein kleiner Ausschnitt unserer heutigen „Open Ship“ Veranstaltung:

Einen ganz besonderen Flaschenpostbrief und die Geschichte dazu dürfen wir mit freundlicher Genehmigung vorstellen. Ein älterer Herr meinte in der Unterhaltung über Flaschenposten und deren Verdriftung, dass es sich für ihn nicht mehr lohne, eine Flaschenpost auszusetzen, da er schon zu alt sei und im Zweifelsfall das Auffinden seiner Flaschenpost gar nicht mehr erleben werde. Worauf wir natürlich protestiert haben.

So hat er einen knappen und äußerst direkten Hinweis an den Finder der Flaschenpost verfasst:

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Nach echter Seebär-Manier – kurz und bündig. Er hat es sich auch nicht nehmen lassen, den Euro für den Finder beizulegen, damit dieser die Briefmarke für eine Rückantwort bezahlen kann.

Geschichten aus dem Leben, kein Seemannsgarn. Und wir haben schon einige Überraschungen erlebt auf dieser Tour, sind auch vor weiteren nicht gefeit. Davon später mehr.