Küstenforschung

Mitarbeiter stellen sich vor: Doris Schnalke

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Ich bin gelernte Wirtschaftsassistentin und arbeite seit 1983 als Fremdsprachen-sekretärin. Mit Unterbrechungen bin ich bereits seit 1995 im Helmholtz-Zentrum Geesthacht tätig. Zunächst im EUROMAR Office, danach in der Kontaktstelle Meeresforschungstechnik, später dann in der Küstenforschung. Seit 2007 bin ich fest angestellte Halbtagskraft in der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie in der Biogeochemie im Küstenmeer.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Der PC ist mein bester Freund. Alle Office-Anwendungen und Email-Programme gehören zu meinem „täglich Brot“ und die normalen Sekretariatsaufgaben eben. Darüber hinaus bin ich in der Abteilung das Mädchen für Alles, was ich durchaus positiv meine. Das typische Sekretärinnenbild hat sich zu Recht gewandelt, heute ist man wirklich eher die Assistentin. Das fängt bei der Projektmitarbeit an, beim selbständigen Planen und Organisieren sowie bei der Budgetkontrolle und dem Einkauf. Gerade in einer Abteilung, in der die Mitarbeiter viel reisen und öfter auf Kampagnen sind, ist die Terminverwaltung ein großes Thema. Immer alle und alles unter einen Hut zu bringen, das ist manchmal eine ziemliche Herausforderung. Personalangelegenheiten, Fragen zu verwaltungstechnischen Abläufen, wo finde ich was usw. Ich mag das. Auch unseren ausländischen Studenten behilflich zu sein bei Zimmer- oder Wohnungssuche, bei Bankangelegenheiten usw. bringt mir sehr viel Spaß.

Ich komme jeden Morgen gern zur Arbeit. Ich mag meinen Chef und die Kollegen, und vor allem die Rahmenbedingungen hier beim HZG. Eigentlich bin ich auch immer fröhlich und gut gelaunt. Aber es gibt auch bei mir Situationen, in denen ich denke „Wer hat mir denn diesen gebrauchten Tag angedreht?“. Wer je versucht hat, für eine Wattenmeerkampagne in der Urlaubssaison auf Sylt, in Cuxhaven oder auf Helgoland eine Unterkunft für mehrere Personen zu finden und dann aufgrund von unvorhergesehenen Schwierigkeiten auch noch ständig umbuchen muss, weiß, dass man da irgendwann mal schlechte Laune kriegen kann. Ich bin bestimmt eine umgängliche Person und sturmerprobt, aber manchmal kracht‘s dann auch bei mir!

Was ist Ihr großes Ziel?

Am liebsten würde ich noch mehr selbständige Planungs- und Organisations-aufgaben übernehmen. In diesem Jahr wird mein bisheriger Chef in den Ruhestand gehen, und ein neuer Abteilungsleiter übernimmt. Also wird 2015 mein persönliches Ziel sein, mit dem neuen Chef eine gute gemeinsame Basis zu schaffen, dass wir bisherige und neue Ziele angehen können und die Kolleginnen und Kollegen sich weiterhin gut aufgehoben fühlen in unserer Abteilung und bei ihrer Sekretärin, deren Tür jederzeit offen steht.

 

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Der letzte große Erfolg war unser ICP-MS Anwendertreffen mit über 120 Teil-nehmern, welches unsere Abteilung am HZG im September 2014 ausgerichtet hatte.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit tollen Beiträgen, einem schönen Rahmenprogramm und unglaublich interessanten und netten Leuten. Und als ob wir für die ganze Mühe noch extra belohnt werden sollten, hatten wir traumhaftes Wetter im September. Das sorgte natürlich bei allen Teilnehmern für zusätzliche gute Laune.

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Ich fürchte, es ist meine Lautstärke. Ich spreche laut, und ich lache laut. Also, wenn jemand schon beim Betreten des Gebäudes 38 jemand lachen hört, das bin dann wohl ich.

050215

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