Küstenforschung

Schelf, Schelfmeer

Ein Kommentar

sind häufige Begriffe in der Küstenforschung. Doch was ist eigentlich ein Schelf? Es ist der Randbereich eines Kontinents, der vom Meer bedeckt ist. Der oder das Schelf wird auch als Festlandsockel bezeichnet. Diese schematische Darstellung zeigt die verschiedenen Bereiche zwischen Festland und Ozean sehr schön auf:

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„Transect passive margin“ von Gretarsson – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Transect_passive_margin.png#mediaviewer/File:Transect_passive_margin.png

Der Begriff „Schelf“ ist vom englischen „Shelf“ übernommen, er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom deutschen Geographen Otto Krümmel in die Fachliteratur eingeführt. Aus ozeanografischer Sicht ist ein Schelf eine gering seewärts geneigte Plattform, die bis zu 200 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dies ist im Vergleich zur mittleren Tiefe der Ozeane sehr gering, deshalb werden Schelfmeere umgangssprachlich auch als Flachsee oder Flachmeer bezeichnet.

Die Nordsee ist ein Schelfmeer am Rand des Atlantischen Ozeans und hat eine durchschnittliche Tiefe von 94 Metern. Die Ostsee ist ebenfalls ein Schelfmeer und gleichzeitig auch ein Binnenmeer, sie hat nur eine offene Verbindung zur Nordsee. Ihre durchnittliche Tiefe beträgt 52 Meter. Die Ostsee gilt als das größte Brackwassermeer der Erde.

(Quelle: Wikipedia, Wikimedia)

Hier geht es zu weiteren Begriffserklärungen aus der Küstenforschung.

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