Küstenforschung

Nach 41 Jahren

wird dieser vertraute Anblick Geschichte werden. Beate Gardeike fährt den Rechner herunter, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Angefangen hat sie am 1. Januar 1974 als technische Zeichnerin und sich im Laufe der vielen Jahre um die unzähligen Wünsche nach komplexen Grafiken gekümmert. Mit der Gabe des Auges für Ausgewogenheit, Zusammenspiel und filigranen Details sowie deren Umsetzung mit der nötigen Geduld und entsprechendem Fingerspitzengefühl. Von der Pike auf gelernt, Zeichnungen mit Hand anzufertigen – die Umsetzung am Computer kam erst später hinzu.

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Nun verabschieden wir Beate mit einem lachenden und weinenden Auge: Sie wird uns fehlen! Als unkomplizierte Kollegin mit trockenem Humor, einer unendlichenen Geduld und rettender Engel, wenn es oft genug hieß: „Ich brauche dringend eine Grafik! Beate, kannst du mal eben …?“

Prof. Hans von Storch würdigte genau diese Eigenschaften bei der Abschiedsrede – stand er selbst doch mit an vorderster Front mit seinen Grafikwünschen. Was er ebenso hervorhob, dass Beate Gardeike immer ein Stück Normalität selbst ins heftigste Chaos hineinbrachte und damit alle Anderen wieder auf den Boden zurückbringen konnte.

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Gewünscht hat sie sich zum Abschied das Leuchtfeuer – ein Zwilling des Leuchtturms, der auf dem Flur steht. Ebenso haben wir versucht, ein Stück von uns selbst in einem Fotoalbum mitzugeben … falls sie uns doch gelegentlich vermissen sollte. Ihr werden bestimmt noch oft die Ohren klingeln …

Beate, wir wünschen dir von Herzen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt und danke für all die großartige Unterstützung!

Hier sehen wir noch ein kleines Meisterwerk: Pläne für den Umbau der Ludwig Prandtl. Angefertigt im Jahr 1999, mit einem Programm namens Freehand auf einem Mac PC.

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