Küstenforschung


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Der Dokumentation

Foto: HZG / Ina Frings

auf unserem letzten Freitagsfoto ging eine aufwendige Probennahme im Watt voraus. Die wiederum nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Messkampagne im Wattenmeer 2014 war. Watt ist nicht gleich Watt. Auch das wird notiert, um welche Art es sich handelt. In diesem Fall war es tiefer Schlick, der die Probennahme von Sediment und Wasser zu einer echten Herausforderung machte. Auf den Webseiten der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie ist die umfangreiche Wattenmeerkampagne inklusive der Ergebnisse ausführlich dokumentiert.

Umso bewundernswerter, wenn eine saubere Dokumentation inmitten dieses Umfelds erfolgt! Die komplette Geschichte dieses Teilstücks der Messkampagne kann man als Probennahme im Watt nachlesen.


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Klimawandel an der Küste

Editorial von Prof. Dr. Corinna Schrum für die Kolumne "Zur Sache" des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK)

Prof. Dr. Corinna Schrum, Foto: HZG

Wie sich die Küste in Zukunft verändern wird, untersucht Prof. Corinna Schrum mit ihren Kolleginnen und Kollegen am Institut für Küstenforschung in Geesthacht. Sie hat jedoch nicht nur den Meeresspiegelanstieg im Blick, sondern auch die menschlichen Veränderungen des dortigen Ökosystems – etwa durch die Energiewende.

Sturmfluten und extrem hohe Wellen sind für Küstengebiete eine große Gefahr. Durch den anthropogenen Klimawandel, den Meeresspiegelanstieg und natürliche längerfristige Klimaschwankungen können sich diese Gefahren noch verstärken. Der Klimawandel wird die Küstenregionen aber auch vor andere Herausforderungen stellen, an die wir uns anpassen müssen. Ein Beispiel ist der Nährstoffnachschub aus dem Ozean. Einige Simulationsmodelle sagen voraus, dass in Zukunft deutlich weniger Nährstoffe in die Küstenregionen transportiert werden. Diese Veränderung am Anfang der Nahrungskette zieht dann Konsequenzen für das ganze Nahrungsnetz nach sich. Außerdem wird sich durch wärmere Wassertemperaturen auch das Artenspektrum im Küstenmeer verändern. Eine möglichst umfassende Kenntnis dieser möglichen Veränderungen und ihrer Dynamik ist gesellschaftlich von großem Interesse, um Planungsprozesse zu optimieren, Handlungsrisiken abzuschätzen und zu verringern und eine nachhaltige Entwicklung im Küstenraum zu ermöglichen.

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Schülerkongress „Meerklima“

Logo Schülerkongress Meerklima

Am 8. Juni 2017 findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane 2016*2017 an der Universität Hamburg ein Schülerkongress unter dem Titel „Meerklima“ statt. Im Fokus des Kongresses steht der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Meere und Ozeane weltweit.

Der Kongress wird unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka von Hamburger Oberstufenschülern gemeinsam mit Wissenschaftlern geplant. Etwa 650 teilnehmende Oberstufenschülerinnen und -schüler werden erwartet.

Ein zentrales Thema des Kongresses sind die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Ozean und Klima. Der Kongress ist gegliedert in drei thematische Sessions: Klimamotor Ozean, Ozeane im Klimawandel und Meeresschutz und Nachhaltigkeit.

Auch aus unserem Institut für Küstenforschung tragen Wissenschaftler zum Schülerkongress bei. So berichtet Prof. Dr. Burkard Baschek, Leiter des Institutsteils Operationelle Systeme, in seinem Vortrag „Auf der Spur kleiner Meereswirbel“ über das Projekt Uhrwerk Ozean. Prof Dr. Kay-Christian Emeis, Leiter des Institutsteils Biogeochemie im Küstenmeer, hält einen Vortrag zum Thema „Ozeane im Klimawandel – warm, sauer, erstickend„. Und Dr. Volker Matthias, Abteilungsleiter Chemietransportmodellierung, klärt in seinem Vortrag „Schiff ahoi – saubere Seeluft ade? Wie Schiffsemissionen unsere Luftqualität beeinflussen“ über den Einfluss von Schiffen auf die Qualität der Luft auf.

Das detaillierte Programm mit vielen weiteren Informationen zum Kongress sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet man auf der Website zur Veranstaltung. Es stehen auch 50 Gastplätze bereit für Interessenten, die nicht zur Zielgruppe „Oberstufenschüler“ gehören.


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Heute bloggen wir!

Beitrag von Marie und Noel, Schülerpraktikanten

Im Zeitraum vom 8. bis 19. Mai 2017 fand im Helmholtz-Zentrum, im Institut für Küstenforschung, ein Schülerpraktikum statt. Wir vier Praktikanten (Marie, Noel, Felix und Yannek) waren in zwei Gruppen aufgeteilt.  Am letzten Tag des Praktikums bekamen wir, Marie und Noel, die Aufgabe, über die Tätigkeit der anderen beiden Praktikanten zu berichten.

Wir haben Felix und Yannek dabei beobachtet, wie sie die Auswertung von Daten am Computer, die Qualitätskontrolle für die FerryBox gemacht und die Trübung von Wasserproben gemessen haben.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Felix hat sogar am letzten Tag des zweiwöchigen Praktikums  Kuchen mitgebracht.

(Fotos: Marie und Noel für HZG)


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Neues vom Coastal Competence Center

Beitrag von Dr. Jürgen Gandraß, Mitglied im Bauausschuss CCC

Die Fassadenarbeiten an den beiden neuen Gebäuden sind weit fortgeschritten (links Geb 70, rechts Gebäude 14a). Am neuen Laborgebäude 14a wird bereits die Vorhang-Fassade verputzt.

Blick auf das neue Treppenhaus, welches das Bestandsgebäude 14 mit dem neuen Laborgebäude 14a verbinden wird.

Um Baufreiheit für das neue Treppenhaus herzustellen, wurden die notwendigen Durchbrüche in der Fassade des Bestandsgebäudes erstellt.

Pfosten-Riegel-Konstruktion der Südseite des Treppenhauses mit Verglasung

In den Labor- und Messräumen sind die Fußbodenheizung verlegt, der Verbundestrich eingebracht sowie die Installationen oberhalb der Abhangdecken weitestgehend abgeschlossen. Nach Erstellung der Bodenbeläge beginnt der Einbau der Labormöbel.

(Fotos: HZG / Jürgen Gandraß)


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Publications

Mascarenhas, V. J., D. Voß, J. Wollschlaeger, and O. Zielinski (2017): Fjord light regime: Bio-optical variability, absorption budget, and hyperspectral light availability in Sognefjord and Trondheimsfjord, Norway. J. Geophys. Res. Oceans, 122, doi:10.1002/2016JC012610

Abstract:

Optically active constituents (OACs) in addition to water molecules attenuate light via processes of absorption and scattering and thereby determine underwater light availability. An analysis of their optical properties helps in determining the contribution of each of these to light attenuation. With an aim to study the bio-optical variability, absorption budget and 1% spectral light availability, hydrographical (temperature and salinity), and hyperspectral optical (downwelling irradiance and upwelling radiance) profiles were measured along fjord transects in Sognefjord and Trondheimsfjord, Norway. Optical water quality observations were also performed using Secchi disc and Forel-Ule scale. In concurrence, water samples were collected and analyzed via visible spectrophotometry, fluorometry, and gravimetry to quantify and derive inherent optical properties of the water constituents. An absorption model (R2 = 0.91, n = 36, p < 0.05) as a function of OACs is developed for Sognefjord using multiple regression analysis. Influenced by glacial meltwater, Sognefjord had higher concentration of inorganic suspended matter, while Trondheimsfjord had higher concentrations of CDOM. Increase in turbidity caused increased attenuation of light upstream, as a result of which the euphotic depth decreased from outer to inner fjord sections. Triangular representation of absorption budget revealed dominant absorption by CDOM at 443–555 nm, while that by phytoplankton at 665 nm. Sognefjord however exhibited much greater optical complexity. A significantly strong correlation between salinity and acdom440 is used to develop an algorithm to estimate acdom440 using salinity in Trondheimsfjord.


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Das Freitagsfoto

Foto: HZG / Ina Frings

Ein Moment aus dem Alltagsleben der Küstenforschung. Zwar nicht an allen Tagen, aber doch häufig. Bei manchem Wissenschaftler mehr, bei anderen weniger. Wir haben also hier einer Kollegin mal auf die Finger geschaut …

Was macht sie hier in diesem Moment? Was konkret ist dieser Tätigkeit wohl vorausgegangen? Und in welcher Umgebung könnte sie sich befinden? Tatsächlich gibt es Hinweise auf dem Foto und mit ein bisschen Kombinationsgabe ist das Rätsel einfach zu lösen. Viel Vergnügen und ein schönes Wochenende!


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Beitrag im NDR Schleswig-Holstein Magazin

Screenshot NDR.de

Der NDR hat mit Dr. Volker Matthias, Leiter der Abteilung „Chemietransportmodellierung“ im Institut für Küstenforschung, einen Beitrag gedreht, der die Belastung durch Schiffsabgase im Küstenraum aufzeigt. Kreuzfahrtschiffe belasten Luft an Küsten ist in der NDR Mediathek abrufbar.

Mit Hilfe komplexer dreidimensionaler Modellsysteme untersuchen Wissenschaftler der Abteilung Chemietransportmodellierung die Emission, den Transport und den Verbleib von Schadstoffen, Nährstoffen und langlebigen Chemikalien in der Atmosphäre. Dabei werden sowohl vergangene Zustände rekonstruiert als auch Szenarien für die Zukunft betrachtet. Räumlich liegt ein besonderes Augenmerk auf den Gebieten der Nord- und Ostsee sowie ihren Küsten. Schiffsemissionen sind mittlerweile zu einer immer bedeutenderen Quelle von Schadstoffen geworden. Sie sind seit einigen Jahren im Fokus der Untersuchungen.

Grafik: HZG


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Der Standort

unseres letzten Freitagsfotos wurde von den Lesern in Nullkommanix erraten. Dabei hatten wir schon den „Leuchtturm“, wie ein Leser bemerkte, aus dem Foto herausgenommen. Doch auch ohne das Maritim-Gebäude (das tatsächlich das Leuchtfeuer auf dem Dach hat), konnte man weitere Anhaltspunkte erkennen, wie z.B. die Masten der Viermastbark „Passat“ und den alten Leuchtturm.

Foto: Hans von Storch

Der Standort bei der Aufnahme war auf dem nördlichen Teil des Priwalls, der Halbinsel in der Travemündung.