Küstenforschung


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MS Wissenschaft – das schwimmende Science Center

Das ehemalige Binnenfrachtschiff ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterwegs und ankert in deutschen Städten. Die Exponate und Mitmach-Aktionen an Bord beziehen sich auf das Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane 2016*17. Nachdem die MS Wissenschaft in 2016 im Norden unterwegs war, startet sie zur Tour 2017 in den Süden mit 35 Anlaufstellen. Vor allem Kinder, Jugendliche und Familien sind auf das schwimmende Science Center eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Zum Auftakt ankert die „MS Wissenschaft“ in Bonn vom 24. bis 27. April 2017. Den gesamten Tourplan mit allen Stationen findet man ==> hier.

Screenshot Website ms-wissenschaft.de


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Job Offer / Stellenangebot

Scientist (m/f)

The Institute of Coastal Research at the Helmholtz-Zentrum Geesthacht hosts a number of highly motivated and experienced researchers in the field of numerical modeling of regional atmosphere, ocean dynamics, surface waves, sediment transport, biogeochemistry, data assimilation and remote sensing. Together with seven other Helmholtz Institutes, the Helmholtz-Zentrum Geesthacht takes part in the Advanced Earth System Modelling Capacity (ESM) project, a major coordinated effort towards a modular Earth System modeling, data assimilation and analysis of the extreme marine and coastal events and their future development and impacts. For these activities the Helmholtz-Zentrum Geesthacht is looking for a highly motivated Scientist (m/f) with knowledge and experience in modelling and data analyses. The position is limited to 3 years. The place of employment is Geesthacht.

The main task of the applicant will be the compilation of a high-resolution, coupled model for atmospheric and ocean from existing components, in order to enable answering different scientific questions. These include in particular feedback processes with a focus on the coastal area. A special study will be the impact of „offshore“ wind farms on the physico-biological system of the North Sea. For this, the coupled regional atmosphere-ocean model is complemented by a parameterization for wind farms.

The successful applicant will have a university degree in one of the following disciplines: Atmospheric Science, Ocean Science, Geophysics or related disciplines. A background in modeling and programming, in particular atmosphere and/or ocean models is an advantage. Good skills in scientific programming (FORTRAN) is indispensable. Good skills in working with computers (Unix/Linux) are expected, as well as good knowledge of the English language (written and oral). The knowledge of the programming language R for statistics and graphics is an advantage.

Candidates must be able to work in a group environment and collaborate across disciplinary boundaries. The willingness to travel is a prerequisite as it is indispensable for the presentation of the scientific results in international workshops and conferences.

Closing date for applications is April, 21st, 2017.


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Das Freitagsfoto

Fast verdeckt wird das Exponat aus unserem Institut für Küstenforschung von den emsigen Schülern, die ihm augenscheinlich eine Menge Informationen zu entlocken versuchen. Die Frage zu diesem Freitagsfoto lautet: Welches Exponat versteckt sich hinter den fleissigen Schülern und was gibt es darauf eigentlich so Interessantes zu sehen? Ganz eifrigen Lesern könnte die Frage schon zu einfach sein. Von ihnen wollen wir zusätzlich wissen, zu welcher Gelegenheit dieses Foto entstanden ist. Kleiner Tipp: Es stammt aus dem Herbst 2016.

HZG / Oliver Weiner

Wir wünschen viel Spaß beim Mitraten und ein schönes Wochenende!


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Die Ankerketten

Foto: HZG / Volker Dzaak

unseres Forschungsschiffs „Ludwig Prandtl“ lagen auf unserem letzten Freitagsfoto ausgebreitet am Ufer der Elbe. Während der Werftzeit steht eine große Überprüfung an, da kommt alles auf den Prüfstand. So werden auch die Ankerketten vollständig ausgerollt und gepflegt. Es sind zwei, da die „Ludwig Prandtl“ über zwei Anker verfügt.

Foto: HZG / Volker Dzaak


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Alle Wasserwege führen ins Meer

Jugendliche aufgepasst: Die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ im Rahmen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane 2016/2017 geht in die zweite Runde. Wollt ihr dabei sein, wenn bundesweit Daten zu Kunststoffvorkommen an und in deutschen Fließgewässern erhoben werden? Ihr sollt herausfinden: Wie viel und welcher Plastikmüll lässt sich dort finden? Wo sammelt sich besonders viel Müll? Und welche Rolle spielt die Fließgeschwindigkeit dabei?

Wie echte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werdet ihr Makroplastik wie zerrissene Tüten, weggeworfene Plastikflaschen oder verknotete Angelschnüre und Mikroplastik, kaum wahrnehmbare Kleinstpartikel, suchen, zählen und das Ergebnis auf einer digitalen Deutschlandkarte dokumentieren.

Mit den gewonnenen Daten arbeitet die Kieler Forschungswerkstatt weiter. Dort wird zum Beispiel analysiert, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind und wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses entwickelt. Daraus lassen sich wirksame Schutzmaßnahmen ableiten, die Flüssen, Meeren und letztlich uns selbst zugutekommen.

Das Vorkommen von Plastikmüll in und an deutschen Fließgewässern ist vielerorts noch unerforscht. Die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.

Zeitraum für die Probennahme ist vom 1. Mai bis zum 30. Juni 2017. Bis zum 15. Juli 2017 müssen die Forschungsdaten eingegeben werden. Wie die Aktion genau abläuft und wie auch britische Schulklassen teilnehmen können, erfahrt ihr hier.

Lehrer können das kostenfreie Aktions- und Lehrmaterial für ihre Schulklasse hier bestellen.

Die Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!“ ist eine Citizen-Science-Aktion und trägt zur Forschung über die Verbreitung von Makro- und Mikroplastik an und in deutschen Flüssen bei. Bei Citizen-Science-Projekten können sich an Wissenschaft interessierte Menschen direkt in den Forschungsprozess einbringen. Man spricht daher auch von Bürgerwissenschaften: Wissenschaftlerinnen und Forscher arbeiten mit Bürgerinnen und Bürgern Hand in Hand.


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Hartmut Heinrich – The unknown world-famous climate researcher of Hamburg

Screenshot Website Academia.edu

When you talk with climate researchers about Heinrich Events, they usually have at least some idea what they mean. Only few, however, know who is concealed in the name “Heinrich”. Many think of a discovery from the early twentieth century, or perhaps even earlier, and that this Heinrich person here hasn’t been active for quite a long time. This is certainly not the case—this Heinrich is an active individual living and working in Hamburg. Who is this person who, on the one hand, is so famous that an important geological event has been named after him, but who has remained rather unknown within his own working environment? This interview aims at commemorating this individual in Hamburg and Germany for his scientific discovery and interpretation, a recognition that internationally exists since long time. (Source: Preface of the interview)

Dr. Hartmut Heinrich is a German marine geologist and climatologist, who described sudden climatic fluctuations in the course of the earth’s history in 1988, which were named after him as Heinrich events. Prof. Dr. Hans von Storch and Prof. Dr. Kay-Christian Emeis have conducted an originally German interview with the exceptional personality, whose name is internationally known, in order to emphasize his outstanding work not only nationally, but above all regionally.

You can find the english version of the interview here.


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NDR-Filmbeitrag zum Unterwasser-Observatorium bei Boknis Eck

Screenshot NDR-Mediathek

Im Januar diesen Jahres berichteten wir hier auf dem Blog über ein neues Unterwasser-Observatorium bei Boknis Eck in der Ostsee, einer der ältesten regelmäßig betriebenen marinen Zeitserienstationen weltweit.

Mit dem neuen Observatorium ist es den Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und unseres Helmholtz-Zentrums Geesthacht seit Anfang 2017 möglich, permanent grundlegende Messwerte zu erfassen.

Nun ist das Schleswig-Holstein Magazin des NDR zusammen mit den Wissenschaftlern am Boknis Eck abgetaucht, um eine defekte Sonde am Unterwasser-Observatorium auszuwechseln und – wieder im Trockenen – über Erkenntnisse aus den Langzeitmessungen u.a. zu zu sauerstoffarmen Zonen in der Ostsee zu sprechen.

Den spannenden 5-minütigen Beitrag gibt es in der NDR Mediathek.


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Introducing: Kai Logemann

What is your qualifying background?

I am an oceanographer/modeller (Dipl. Oz., Dr.rer.nat.). During the last ten years I have worked at the University of Iceland in Reykjavik and have developed an adaptive mesh, three-dimensional, operational ocean model for Icelandic waters.

How would you describe your working daily routine?

Going through unread emails, closing Thunderbird afterwards for a few hours. Post-processing the model output from the last night’s simulation, staring at the graphics, developing a new theory about the cause of the problem, preparing the next simulation, being very optimistic. For the rest of the day: Writing an application/report/validation/paper, desperately trying to fill out a form or reading an interesting publication.

Do you have a big aim?

Making a useful contribution to the work of the Helmholtz-Centre.

What has been your biggest success so far?

First prize at the University of Iceland Innovation Contest 2014.

Do you have any personal distinctive mark?

Perhaps my old black Chinese teapot always filled with Friesentee.

Photo: private

(more information about Dr. Kai Logemann)


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Publications

Anja Singera, Gerald Millatc, Joanna Staneva, Ingrid Krönck: Modelling benthic macrofauna and seagrass distribution patterns in a North Sea tidal basin in response to 2050 climatic and environmental scenarios. Estuarine, Coastal and Shelf Science Volume 188, 15 March 2017, Pages 99–108.

Abstract:

Small-scale spatial distribution patterns of seven macrofauna species, seagrass beds and mixed mussel/oyster reefs were modelled for the Jade Bay (North Sea, Germany) in response to climatic and environmental scenarios (representing 2050). For the species distribution models four presence-absence modelling methods were merged within the ensemble forecasting platform ‘biomod2’. The present spatial distribution (representing 2009) was modelled by statistically related species presences, true species absences and six high-resolution environmental grids. The future spatial distribution was then predicted in response to expected climate change-induced ongoing (1) sea-level rise and (2) water temperature increase. Between 2009 and 2050, the present and future prediction maps revealed a significant range gain for two macrofauna species (Macoma balthica, Tubificoides benedii), whereas the species‘ range sizes of five macrofauna species remained relatively stable across space and time. The predicted probability of occurrence (PO) of two macrofauna species (Cerastoderma edule, Scoloplos armiger) decreased significantly under the potential future habitat conditions. In addition, a clear seagrass bed extension (Zostera noltii) on the lower intertidal flats (mixed sediments) and a decrease in the PO of mixed Mytilus edulis/Crassostrea gigas reefs was predicted for 2050. Until the mid-21st century, our future climatic and environmental scenario revealed significant changes in the range sizes (gains-losses) and/or the PO (increases-decreases) for seven of the 10 modelled species at the study site.