Küstenforschung


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Publication

Franziska Heydebreck, Jianhui Tang, Zhiyong Xie, and Ralf Ebinghaus (2016): Emissions of Per- and Polyfluoroalkyl Substances in a Textile Manufacturing Plant in China and Their Relevance for Workers’ Exposure. Environmental Science & Technology. DOI: 10.1021/acs.est.6b03213

Abstract:

The manufacturing of high-performance fabrics requires numerous chemical treatment steps that involve the use of per- and polyfluoroalkyl substances (PFASs) to protect apparel against water, stain, and oil penetration. However, air and wastewater emissions of PFASs generated during this manufacturing are a potential threat to both factory workers and the environment. We investigated the occurrence and distribution of PFASs in wastewater, air, airborne particles, and settled dust in a textile manufacturing plant in China. PFOA and PFDA or their precursor compounds 8:2 FTOH and 10:2 FTOH were the dominant compounds in all environmental media tested, revealing that long-chain PFASs were preferably used for the manufacturing of functional garments. Besides, PFASs were detected along the textile manufacturing chain, indicating that they were used as durable water repellents and as surfactants in, for example, coating agents. The workers’ exposure to FTOHs via air inhalation was up to 5 orders of magnitude higher than the background exposure of the general western population. To the best of our knowledge, this is the first study providing information regarding the emission of PFASs during the manufacturing of textiles via various environmental media.


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Wetter.Wasser.Waterkant.2016 – Wir sind startklar!

Heute startet in der HafenCity Universität in Hamburg die einwöchige, kostenlose Bildungsveranstaltung für Schulen – Wetter.Wasser.Waterkant.2016 – ausgerichtet von Climate Ambassadors – Klimabotschafter e.V..

Das Institut für Küstenforschung des HZG steht mit der COSYNA-App und einer Flaschenpost-Simulation in den Startlöchern. Heute und morgen werden wir insgesamt fünf Schulklassen ab Jahrgangsstufe 10 unsere Forschung anschaulich näherbringen. Los geht`s!

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Das Freitagsfoto

Was lugt denn da für ein Gebäude hinter den Dächern hervor?

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Foto: Ina Frings

Dieses Gebäude ist deutlich älter als die Häuserzeile im Vordergrund. Außerdem besitzt es eine wesentliche Funktion. Womit es zu tun hat, kann man fast schon bei näherer Betrachtung herausfinden. Manch einer weiß vielleicht bei dem Anblick sogar, wo dieses Gebäude steht. Viel Vergnügen beim Rätseln und ein schönes Wochenende!


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Forschungsthema: Ozeanerwärmung

Bereits geringfügig steigende Wassertemperaturen haben weitreichende Konsequenzen. Ozeane haben einen enormen Einfluss auf Wetter und Klima.

Screenshot ESKP.de

Screenshot ESKP.de

Auf der Wissensplattform „Erde und Umwelt“ (ESKP) wurden zum Forschungsthema „Erwärmung der Ozeane“  ausgewählte Beiträge von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), des GEOMAR, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, Kiel, des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung Geesthacht (HZG) und des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) zusammengestellt.

Zu folgenden Punkten stehen kurze Zusammenfassungen mit weiterführenden Beiträgen bereit:

  • Bedeutung der Meere und Ozeane
  • Einfluss auf Wetter und Klima
  • El Niño sorgt für Ozeanerwärmung
  • Korallenbleiche durch hohe Wassertemperaturen
  • Meeresspiegelanstieg
  • Auswirkung der Erwärmung im Südlichen Ozean
  • Auswirkungen der Ozeanerwärmung


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Schwertmuscheln

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Foto: Ina Frings

lautet die umgangssprachliche Bezeichnung für die Muschelart, die wir auf unserem letzten Freitagsfoto gezeigt haben. Um genau zu sein, handelte es sich bei den abgebildeten Exemplaren um die Schwertförmige Scheidenmuschel (Ensis ensis), die leicht gebogen sind.

Daneben gibt es in großer Zahl auch die sehr ähnlich aussehende Amerikanische Scheidenmuschel (Ensis directus) die in den 70er Jahren von der Ostküste der USA durch Schiffsverkehr in unsere Breitengrade eingeschleppt worden ist. Sie unterscheiden sich beim flüchtigen Betrachten nicht von den anderen Vertretern der Ensis-Arten. Die Unterschiede sind gering bei der Färbung, Größe und Maßverhältnisse des Gehäuses. Selbst ein Augenmerk auf „gerade“ oder „ungerade“ kann täuschen, wenn es bei einem Exemplar weniger ausgeprägt ist.

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Foto: Ina Frings


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Virtual interview with the presidents of EGU_AS and AMS – your questions, please!

Are you an Early Career Scientist in atmospheric sciences? Do you want to establish a career in this field? Do you have questions about career pathways, challenges and solutions?  

The Atmospheric Sciences devision of European Geosciences Union (EGU_AS) is organizing jointly with the American Meteorological Society (AMS) a series of virtual interviews with the presidents and outstanding scholars of both communities.

The first interview is open now where the Early Career Scientists can ask the presidents of EGU_AS and AMS (Annica Ekman and Fred Carr, respectively) their questions related to career building in atmospheric sciences:

Until September 30, you can post your questions as comments to this post on Facebook or tweet your questions on Twitter using the hashtag #AtmosCareers. Alternatively you can email your questions to Ali Hoshyaripour.

The answer to your questions will be published on EGU_AS and AMS websites as well as on the social media pages by the end of October.


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11th CLM-Community Assembly mit zwei öffentlichen Vorträgen

Heute startet – in diesem Jahr organisiert von der Abteilung „Regionale Atmosphärenmodellierung“ unseres Instituts für Küstenforschung – in Lüneburg das 11. CLM-Community Assembly.

Vier Tage lang diskutieren vom 20. bis zum 23. September 2o16 die internationalen Nutzer des regionalen Klimamodells an der Leuphana Universität Lüneburg über das Modell, ihre aktuelle Forschung und tauschen sich über Neuigkeiten zum Thema regionale Klimamodellierung aus.

Für die interessierte Öffentlichkeit finden zwei Vorträge statt:

21.09.2016 17:30 – 18:20 Uhr: Evening Keynote (Hörsaal 4) „The Paris agreement: a good example of science based policy making?“ Andrew Ferrone (LIST)
22.09.2016 17:15 – 18:15 Uhr: Evening Keynote (Hörsaal 4) „Do we need regional climate system models?“ Markus Meier (IOW)

Wer Interesse hat kann einfach ohne Voranmeldung vorbei schauen und sich die Vorträge in der Leuphana Universität Lüneburg anhören.

Hier ein paar erste Schnappschüsse von der Veranstaltung:

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Poster Preis für die Küstenforschung

Beitrag von Dr. Daniel Pröfrock, Leiter der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie

Beim diesjährigen 25. ICP-MS Anwendertreffen und 12. Symposium „Massenspektrometrische Verfahren der Elementspurenanalyse“, das in der vergangenen Woche an der Universität Siegen stattfand, wurde Tristan Zimmermann für seinen Posterbeitrag Optimization of a new fully-automated sample preparation system for isotopic analysis of sediment digests via MC ICP-MS (Co-Autoren  Anika Retzmann, Johanna Irrgeher, Thomas Prohaska, Daniel Pröfrock) mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Tristan Zimmermann fertigt seit etwa einem Jahr seine Doktorarbeit am Institut für Küstenforschung in der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie an, wo er sich mit der Nutzung und Untersuchung  von sog. nichttraditionellen stabilen Isotopensystemen als Tracer in der marinen Umwelt beschäftigt.

Die Jury würdigte damit seine Arbeit zur Optimierung und Anwendung eines neuen automatisierten Probenvorbereitungssystem, mit dem es erstmalig möglich ist, die komplexe und zeitaufwändige Probenvorbereitung für die präzise Analyse von Isotopenverhältnisdaten zu automatisieren. Dadurch wird es möglich, auch größere Probensätze, wie sie aktuell bei den Arbeiten der Abteilung „Marine Bioanalytische Chemie“ anfallen, schnell aufzuarbeiten.  Ferner ermöglicht das entwickelte Verfahren, die zeitgleiche Trennung dreier verschiedenartiger Isotopensysteme, während verbreitete, manuelle Verfahren in der Regel nur die Abtrennung eines spezifischen Isotopensystems zulassen.

Das ICP-MS Anwendertreffen, welches bereits zweimal vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht  organisiert wurde (1997 und 2014), findet alle 2 Jahre im deutschsprachigen Raum statt und zieht regelmäßig etwa 150 Teilnehmer an, die die Plasmamassenspektrometrie in Forschung und Industrie beispielsweise zur Detektion von Schwermetallen und Elementspezies in unterschiedlichsten Proben verwenden.

Prof. Dr. Carsten Engelhard (Organisator des Anwendertreffens, Universität Siegen), Ingo Strenge (Universität Siegen), Olga Borovinskaya (Firma TOFWERK, Sponsor der Posterpreise), Tristan Zimmermann (Helmholtz-Zentrum Geesthacht) (v.l.n.r.); Foto: © Universität Siegen

Prof. Dr. Carsten Engelhard (Organisator des Anwendertreffens, Universität Siegen), Ingo Strenge (Universität Siegen), Olga Borovinskaya (Firma TOFWERK, Sponsor der Posterpreise), Tristan Zimmermann (Helmholtz-Zentrum Geesthacht) (v.l.n.r.);
Foto: © Universität Siegen


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Fehmarnbelt Days 2016

Screenshot von der Veranstaltungsseite www.fehmarnbeltdays.com

Screenshot von der Veranstaltungsseite http://www.fehmarnbeltdays.com

Morgen starten an verschiedenen Orten in Hamburg die Fehmarnbelt Days 2016. Drei Tage lang dreht sich dann thematisch alles um die Fehmarnbelt-Region. Akteure aus der Region sowie die interessierte Öffentlichkeit tauschen Ideen, Erfahrungen und Schlüsselfragen rund um die Entwicklung der Region und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus.

Mit dabei ist am zweiten Tag, dem 21. September, von 09:00 bis 12:30 Uhr in Harburg das Projekt Baltic Earth des HZG mit einem Seminar: „Exchanges between the North and Baltic Seas – A scientific overview“. O-Ton von der Veranstaltungswebseite:

„This interdisciplinary half-day seminar is intended to provide an overview over the current scientific knowledge concerning exchange processes between the North Sea and the Baltic Sea. This involves aspects of atmospheric and oceanographic exchanges, as well as biological and biogeochemical aspects, but also anthropogenic pressures like shipping shall be treated. The event addresses scientists and non-scientific stakeholders from different disciplines, practitioners and other professionals as well as the general public.“

Interessierte sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen und am Seminar teilzunehmen.

Update: Schnappschüsse von den Fehmarnbelt Days 2016.

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Jan Harff von der Universität Stettin (links) und Marcus Reckermann (HZG / Baltic Earth) im Gespräch. Foto: Sabine Billerbeck (HZG)

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Prof. Erik Ytreberg von der Chalmers University of Technology (links) und Markus Quante (HZG). Foto: Sabine Billerbeck (HZG)

Foyer der HafenCity Universität mit Infoständen zur Veranstaltung.

Foyer der HafenCity Universität mit Infoständen zur Veranstaltung. Foto: Sabine Billerbeck

Zum Abschluss ein Gruppenfoto der Baltic Earth-Seminargruppe.

Zum Abschluss ein Gruppenfoto der Baltic Earth-Seminargruppe. Foto: Sabine Billerbeck