Küstenforschung


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Das Freitagsfoto

Im Gegensatz zum vorigen Beitrag haben wir hier eine Postkartenidylle:

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Foto: Ina Frings

Laue Temperaturen, Windstille und eine fast spiegelglatte Nordsee. Das Wasser plätschert leicht an den Strand, von Wellen kann hier kaum die Rede sein. Wir genießen diesen traumhaften Sonnenuntergang am Strand. Doch plötzlich sind höhere Wellen da, so völlig aus dem Nichts. Wenn man es genauer beobachtet, kann man sogar einen Rhythmus erkennen. Ein Phänomen? Woher kommen diese Wellen und wie heißen sie?

Viel Vergnügen beim Rätseln und ein schönes Wochenende!


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Auf rauer See

Foto: HZG / Ina Frings

Foto: HZG / Ina Frings

ist unser Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“ manchmal unterwegs. Dabei ist auch unser letztes Freitagsfoto entstanden. Von der Kommandobrücke aus mit Blick durch die Scheiben. Die Sicht war oft verschwommen, wenn die Wasser- und Gischtfontänen über den Bug kamen. Die Scheibenwischer liefen unentwegt. Deshalb war es auch schwierig, ein „ordentliches Foto“ von der Schiffsglocke draußen am Bug zu machen.

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Foto: HZG / Ina Frings


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Was bedeutet der Klimawandel in Flensburg?

Screenshot Webseite Flensburger Tageblatt.

Screenshot Webseite Flensburger Tageblatt.

Diese Frage beantwortete am vergangenen Dienstag Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros unseres Instituts für Küstenforschung, den Gästen der 80. Sitzung des Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung Flensburg. Dabei stand im Fokus, welche denkbaren Entwicklungen bis 2100 möglich sind.

Das Flensburger Tageblatt hat unter dem Titel „Wie nass darf`s denn sein?“ einen Beitrag zur Veranstaltung veröffentlicht und darin die Inhalte des Vortrags von Dr. Meinke zusammen gefasst.

 


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Es geht voran mit dem Coastal Competence Center

Beitrag von Dr. Jürgen Gandraß, Mitglied im Bauausschuss CCC

Die Einbringung der Klima-/Lüftungsgeräte erfolgt mit einem Autokran durch die Dachöffnung des Neubaus 14a in die Techniketage (2. Obergeschoss).

Auf dem Dach sieht man die Einbringöffnung und hat einen Blick über das Dach Richtung Lüneburg.

Der Innenausbau geht voran: Lüftungskanäle, Gasversorgung, Heizung, Kühlwasser, Elektroinstallation sind schon weit fortgeschritten, teilweise sind die Räume schon vorbereitet für die Verlegung von Fußbodenheizung und Estrich.

(Fotos: HZG / Jürgen Gandraß)


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Mitarbeiter stellen sich vor: Ina Teutsch

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Ich bin Schiffbauingenieurin. Mit meinem neuen Job als Doktorandin in der Küstenforschung lege ich also einen kleinen Themenwechsel hin.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Spannend! Ich durchsuche Messreihen von Wellen nach ungewöhnlichen Ereignissen und finde heraus, ob diese vielleicht Monsterwellen sein könnten. Und am Ende des Tages schaue ich mir ehrlich gesagt immer ein oder zwei Monsterwellen-Videos im Internet an …

Was ist Ihr großes Ziel?

Mindestens einen Menschen vor einer Monsterwelle zu retten!

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Ich habe in meinem letzten Job ein 100m² großes Ruder entworfen, das mittlerweile an ein Containerschiff angebaut und auf den Weltmeeren unterwegs ist.

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Mir ist immer kalt, deshalb liegen an meinem Arbeitsplatz vorsorglich Stulpen, Wollsocken und eine Wolldecke.

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Foto: privat

(mehr Informationen zu Ina Teutsch)


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Küstenforscher helfen bei der Organisation der Europäischen Winterplasma Konferenz

Beitrag von Dr. Daniel Pröfrock, Leiter der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie

Alle 2 Jahre treffen sich Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur European Winter Conference on Plasmaspectrochemistry, die in diesem Jahr im österreichischen St. Anton stattfindet. An der Organisation und Vorbereitung der Tagung, die unter der Federführung von Prof. Thomas Prohaska von der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Tulln durchgeführt wird, waren mit Dr. Johanna Irrgeher und Dr. Daniel Pröfrock (beide Abteilung Marine Bioanalytische Chemie) auch zwei Küstenforscher beteiligt, die in das Organisationskomitee berufen wurden.

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Tagungsort in St. Anton am Arlberg. Foto: HZG / Daniel Pröfrock

Zur Konferenz werden ca. 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen erwartet, die sich in den kommenden Tagen über die aktuellen technischen Entwicklungen und Anwendungen der Plasmamassenspektrometrie informieren möchten. Die Themenbereiche des umfangreichen Vortrags- und Posterprogramms erstrecken sich von fundamentalen Arbeiten zur Plasmamassenspektrometrie über deren Anwendungen im Umwelt- und Medizinbereich bis hin zur Isotopenanalyse. Ergänzt wird das ganze Programm durch diverse Fachkurse zu unterschiedlichen Themen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Abteilung „Marine Bioanalytische Chemie“ sind mit insgesamt 3 Vorträgen und 3 Posterbeiträgen bei der Tagung vertreten.

Küstenforscherin erhält Agilent RISING STAR PLASMA AWARD bei der Europäischen Winterplasma Konferenz in St. Anton

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Übergabe des European Rising Star Award for Plasma Spectrochemistry an Dr. Johanna Irrgeher (links im Bild). Foto: HZG / Dr. Daniel Pröfrock

Im Rahmen der Eröffnung der European Conference on Plasmaspectrochemistry wurde Dr. Johanna Irrgeher (Abteilung Marine Bioanalytische Chemie) mit dem Agilent RISING STAR PLASMA AWARD für ihre Arbeit im Bereich der Analyse nichttraditioneller stabiler Isotope ausgezeichnet. Der von der Firma Agilent Technologies gesponserte und in diesem Jahr zum ersten Mal von einer  internationalen Jury verliehene Preis soll insbesondere herausragende Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Anfang ihrer Karriere zu würdigen.

Herzlichen Glückwunsch!


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Publications

Lynwill G. Martin, Casper Labuschagne, Ernst-Günther Brunke, AndreasWeigelt, Ralf Ebinghaus, and Franz Slemr (2017): Trend of atmospheric mercury concentrations at Cape Point for 1995–2004 and since 2007. Atmospheric Chemistry and Physics (Atmos. Chem. Phys., 17, 2393–2399, 2017), doi:10.5194/acp-17-2393-2017.

Abstract:

Long-term measurements of gaseous elemental mercury (GEM) concentrations at Cape Point, South Africa, reveal a downward trend between September 1995 and December 2005 and an upward one from March 2007 until June 2015, implying a change in trend sign between 2004 and 2007. The trend change is qualitatively consistent with the trend changes in GEM concentrations observed at Mace Head, Ireland, and in mercury wet deposition over North America, suggesting a change in worldwide mercury emissions. Seasonally resolved trends suggest a modulation of the overall trend by regional processes. The trends in absolute terms (downward in 1995–2004 and upward in 2007–2015) are highest in austral spring (SON), coinciding with the peak in emissions from biomass burning in South America and southern Africa. The influence of trends in biomass burning is further supported by a biennial variation in GEM concentration found here and an El Niño–Southern Oscillation (ENSO) signature in GEM concentrations reported recently.


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Das Freitagsfoto

Ein schlechtes Foto, ein unbeabsichtigter Schnappschuss? Da war die Fotografin wohl nicht ganz auf der Höhe und das Timing war „suboptimal“.

Foto: HZG / Ina Frings

Foto: HZG / Ina Frings

Doch es gibt Hinweise, wo das Foto entstanden ist und unter welchen Umständen das Bild aufgenommen wurde. Auch das gehört zum Alltag in der Küstenforschung! Wir möchten gern wissen, von welchem Standort das Foto aufgenommen wurde und was die schwarzen Balken bedeuten. Viel Vergnügen beim Rätseln und ein schönes Wochenende!

 


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Eine Secchi-Scheibe

Foto: HZG / Ina Frings

Foto: HZG / Ina Frings

wurde auf unserem letzten Freitagsfoto vom Schiff aus zu Wasser gelassen. Bei der Secchi-Scheibe handelt es sich sozusagen um ein Urgestein in der Gewässerkunde. Denn sie wurde bereits Mitte des 19. Jahrhundert erfunden. Seither wird sie eingesetzt, um schnell und einfach die Sichttiefe in einem Gewässer zu bestimmen.

Die Scheibe ist an einer Schnur oder Stange mit Längenmarkierung befestigt. Sie hat an der Unterseite der Befestigung ein Gewicht, so dass sie waagerecht in das Gewässer abgesenkt werden kann. Die Sichttiefe wird durch das Herablassen bis zu dem Punkt ermittelt, an dem die Scheibe für das Auge nicht mehr sichtbar ist. Das Hinaufziehen auf halbe Sichttiefe und die Bestimmung der Farbe, die nun über der Scheibe sichtbar ist, lässt eine Charakterisierung des Gewässers auf Trübung und Inhalt  z.B. mineralischer Stoffe oder Plankton-Organismen zu.

Die Secchi-Scheibe eingetaucht ins Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe eingetaucht ins Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe über Wasser. Foto: HZG / Ina Frings

Die Secchi-Scheibe über Wasser. Foto: HZG / Ina Frings


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PACES II Jahrestreffen in Hamburg

Erster Tag des PACES II Jahrestreffen im Hörsaal 2 des Geomatikums der Universität Hamburg.

Erster Tag des PACES II Jahrestreffen im Hörsaal 2 des Geomatikums der Universität Hamburg.

Seit gestern findet im Geomatikum und ZMAW der Universität Hamburg das PACES II Jahrestreffen 2017 statt. PACES steht für Polar Regions and Coasts in a changing earth system und bildet das zentrale Forschungsprogramm unseres Instituts für Küstenforschung. Am Jahrestreffen nehmen dieses Jahr rund 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den an PACES II beteiligten Zentren HZG und AWI (Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in  Bremerhaven) teil.

Am ersten Tag wurde nach Begrüßungen durch den wissenschaftlichen Geschäftsführer des HZG Wolfgang Kaysser und der Direktorin des AWI Karin Lochte in zahlreichen Vorträgen der Stand der wissenschaftlichen Forschung innerhalb der verschiedenen Themen und Arbeitspakete von PACES II präsentiert. Aus unserem Institut für Küstenforschung informierten Christine Apel, Emil Stanev und Christiane Eschenbach über ihre Forschung zu neuen Schadstoffen im Meer, nahtlosen Prognosen von der regionalen bis zur estuarinen (Mündungsbereich eines Flusses ins Meer) Ebene und dem Stakeholdedialog im Rahmen von COSYNA.

Heute, am zweiten Tag des Jahrestreffens, sitzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in verschiedenen thematischen Workshops zusammen und tauschen sich intensiv über ihre Forschung und die Zusammenarbeit zwischen den Zentren aus. Besonders die strategische Ausrichtung von PACES II in der Zukunft steht heute im Fokus.

Gemeinsames Ziel der Veranstaltung ist es, durch den direkten Austausch PACES II gemeinsam weiter voran zu bringen.

In der Diashow sehen sie einige Impressionen vom ersten Tag des Jahrestreffens. Fotos: HZG / Jessica Klepgen

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